Archiv für Kategorie Marketing & Werbung

Amerikanisierung, Europäisierung, Berlusconisierung

In der Werbebranche vermag das richtige „Catchword“ Berge zu versetzen, im Forschungsbetrieb kreieren dagegen Schlagworte oftmals Trends, die der differenzierten Realität nicht standhalten.

Über Jahrzehnte hinweg haben viele Sozialforscher immer wieder mit der „Amerikanisierung“ unserer Lebensverhältnisse hantiert – eine Formel, die – so simpel gestrickt – bei näherem Hinsehen kaum Bestand hat, wie jüngst neuerlich Forscher an zwei sehr unterschiedlichen Kommunikationsfeldern gezeigt haben. Bei der Jahrestagung der Schweizer Kommunikations- und Medienforscher zur Bildkommunikation stellten Roger Blum und Marlis Prinzing die platte Amerikanisierungs-These am Beispiel des Parteienwettbewerbs in Frage.
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Medienmarketing im Redaktionellen

Erstveröffentlichung: r:k:m-Journal vom 7. Juni 2010

Wer den Titel von Stefan Weinacht nur flüchtig liest, dem wird es vielleicht ähnlich ergehen wie dem Rezensenten: Als er das Buch orderte, tat er das in der Erwartung, sich endlich einmal wieder mit “redaktionellem Marketing” auseinandersetzen zu können.

Ein Thema, das im Überlebenskampf der “Dinosauriermedien” Print und Fernsehen an Bedeutung gewonnen hat, während es merkwürdigerweise von der Kommunikationswissenschaft eher vernachlässigt wird. Mit dem Medienjournalismus, um den es bei gründlicher Lektüre von Titel und Untertitel tatsächlich geht, verhält es sich dagegen genau anders herum: Ihm zollen seit ein paar Jahren Medien- und Kommunikationsforscher sehr viel Aufmerksamkeit, Zum Rest des Beitrags »

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Die Kunst des Verführens

Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung

Ein Buch von Klaus Schönbach legt dar, was Wissenschafter über die Techniken des Überzeugens und die Wirkungen des Werbens herausgefunden haben.

Schon der Titel von Klaus Schönbachs klugem Kompendium steht für das Kernanliegen des Autors: die «zuverlässige Überraschung» als Geheimnis des Kommunikationserfolgs. Zum Rest des Beitrags »

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iPad-Hype

Erstveröffentlichung: Die Furche

Wie sich Journalismus und Verlage überflüssig machen

Nach der Schweinegrippe und der „Schneekatastrophe”, die eigentlich bislang nichts weiter war als ein ganz normaler Winter, wurden wir letzte Woche von einer ganz anderen Medien-Hype heimgesucht. Über Tage hinweg eroberten Steve Jobs und Apple mit ihrem iPad die Titelseiten und beschäftigten obendrein die Feuilletons und die Wirtschaftsredaktionen. Zum Rest des Beitrags »

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Das Fernsehen hat Schuld an Schulden…

Erstveröffentlichung: Schweizer Journalist 10 + 11 / 2008

Dieser Beitrag ist brandaktuell, obschon es sich eigentlich um eine historische Analyse handelt: Lisa George von Hunter College in New York glaubt zeigen zu können, dass das Fernsehen und die TV-Werbung ursächlich daran schuld sind, dass sich viele amerikanische Haushalte bis zur Halskrause verschuldet haben.

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Vermeintlicher Verbraucherschutz

Erstveröffentlichung: Werbewoche 37/08

Mehr Aufklärung über den Medienbetrieb statt Reglementierung: Höchste Zeit in diesen Tagen des Umbruchs, wo sich viele den regulierenden Staat zurückwünschen, das Hohelied der Freiheit anzustimmen.

Neuerlich macht sich eine Koalition der Besserwisser und Schutzpatrone für Werbeverbote stark. Sie wollen anderen vorschreiben, ob sie Zigaretten- oder Alkoholwerbung sehen dürfen.  Zum Rest des Beitrags »

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“Wir reagieren auf die Wünsche der Kunden”

Neue Zürcher Zeitung, Freitag, 22. August 2008

Craigslist revolutionierte das US-Inserategeschäft
Craig Newmark, der Erfinder von Craigslist, hat in den USA das Geschäft mit Kleinanzeigen revolutioniert. Seit 2004 dringt sein Unternehmen mit Gratisangeboten auch nach Europa vor, wo die Kleinanzeigen noch zum Kerngeschäft der Presse gehören.

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