Brexit: So haben die Zeitungen in Europa berichtet

28. Juli 2016 • Internationales • von

Mit einer überwältigenden Mehrheit haben Zeitungen aus Europa und den USA negativ über die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, berichtet. Das zeigt eine EJO-Presseschau in der Woche nach dem Brexit-Referendum.

BrexitIm Großteil der untersuchten Artikel aus insgesamt 14 Ländern kam zum Ausdruck, dass der Brexit negative Folgen für die EU und auch für Großbritannien selbst habe. In den meisten Zeitungen wurde auch betont, dass er sich schädlich auf die jeweiligen nationalen Interessen der verschiedenen Länder auswirke. Die Zeitungen, die in ihren Artikeln einen möglichen Austritt ihres jeweiligen Landes aus der EU thematisierten, kamen mehrheitlich zu dem Schluss, dass dies nicht im Interesse ihres Landes sei. Ein vorherrschendes Thema in der Berichterstattung in der Woche nach der Entscheidung war, dass der Brexit Probleme innerhalb der EU ans Licht gebracht habe. Dennoch überwog in den untersuchten Artikeln der Zeitungen – auch über alle politischen Richtungen hinweg – die Meinung, dass es nicht in Frage komme, die Union scheitern zu lassen, sondern dass sie reformiert werden müsse. In den meisten Beiträgen wurde betont, dass es der EU ohne Großbritannien schlechter gehen werde (81 Artikel; besser: 14). Eine ungarische Zeitung schrieb, ohne Großbritannien sei die EU nur ein „Hinterteil“. Lediglich in Russland veröffentlichten die analysierten Medien mehr positive als negative Artikel über den Brexit.

Für seine Analyse nahm das Team des European Journalism Observatory die Berichterstattung von jeweils drei Zeitungen aus elf europäischen Ländern, Russland und den USA über den Brexit zwischen dem 25. Juni und 1. Juli unter die Lupe. Im europäischen Sample waren sowohl EU-Mitgliedstaaten als auch Nicht-Mitgliedstaaten vertreten: Albanien, Deutschland, Italien, Lettland, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Insgesamt wurden in den 13 Ländern 1.638 Artikel aus Zeitungen unterschiedlicher politischer Richtungen kodiert. In einer parallel laufenden Analyse wurden im gleichen Zeitraum 489 Artikel aus drei britischen Zeitungen untersucht.

Die Artikel wurden als negativ (anti-Brexit), positiv (pro-Brexit) oder neutral in Hinblick auf die folgenden Themen und Fragen beurteilt: die Auswirkungen des Brexit auf die EU sowie auf die nationalen Interessen der Mitglied- und Nichtmitglied-Staaten; die Folgen für Großbritannien selbst; ob es der EU mit oder ohne Großbritannien besser gehen wird und ob die anderen EU-Mitglieder dem Beispiel Großbritanniens folgen sollten. Über die Hälfte aller analysierten Artikel (56%) der Zeitungen im Untersuchungssample wurde generell als anti-Brexit bewertet. Nur acht Prozent der Beiträge wurden als pro-Brexit und 36 Prozent als neutral betrachtet.

In Großbritannien hatten zwei der drei analysierten Zeitungen (The Telegraph, Daily Mail, The Guardian) die Austrittskampagne unterstützt, dennoch stellte sich nach dem Referendum ein Großteil der Berichterstattung als anti-Brexit (39 Prozent) dar; 27 Prozent der Artikel wurden als pro-Brexit und 34 Prozent als neutral beurteilt.

Alle untersuchten Medien meldeten nach dem Referendum „fassungsloses Erstaunen“ und „Bestürzung“. Auch die konservativen Medien bewerteten den Ausstritt Großbritanniens aus der EU generell als negativ, zeigten letztlich aber mehr Verständnis für die Gründe als linksorientierte Zeitungen, die dem Wahlergebnis der Briten, das ihrer Ansicht nach die Union schädigen könnte, sehr kritisch gegenüberstanden.

Deutschland und Italien: Die EU muss reformiert werden

Die EU-Gründungsmitglieder Deutschland und Italien veröffentlichten in der Woche nach dem Referendum die meisten Artikel über den Brexit. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), in der Süddeutschen Zeitung und in der Bild wurden in den jeweils sechs Ausgaben zwischen dem 25. Juni und dem 1. Juli insgesamt 252 Artikel über den Austritt Großbritanniens veröffentlicht, wobei die Bild hauptsächlich in den ersten drei Tagen nach dem Wahlergebnis über das Thema berichtete. In ihrer ersten Ausgabe nach dem Referendum veröffentlichte die Boulevardzeitung 33 Artikel, in ihrer zweiten Ausgabe 15 und in ihrer dritten Ausgabe zehn. Danach nahm ihr Interesse am Brexit scheinbar rapide ab: am vorletzten Tag des Untersuchungszeitraums publizierte sie nur noch zwei Artikel zum Thema, am letzten Tag nur noch einen. Die FAZ und die Süddeutsche dagegen berichteten im ganzen Untersuchungszeitraum ausführlich über den Brexit.

In den meisten der Artikel der drei deutschen Zeitungen wurde betont, dass der EU-Austritt Großbritanniens negative Folgen für das Land selbst haben werde, nur in einem kurzen Beitrag der Süddeutschen wurden positive Auswirkungen thematisiert. Darin wurde Peter Hergreaves, Finanzier der Brexit-Kampagne, vorgestellt und mit den Worten zitiert, dass er den Brexit als „gewaltiges Konjunkturprogramm“ sehe. Gerne erinnere er sich dabei an das Jahr 1992, als Großbritannien das Europäische Währungssystem verlassen musste und danach „wie Phönix aus der Asche“ aufstieg, hieß es darin.

Sowohl in der Süddeutschen als auch in der FAZ und in der Bild wurde der Brexit als große Krise für die EU betrachtet. Insbesondere in der FAZ stellte sich jeder Kommentar sehr kritisch gegenüber der EU-Politik und den Entscheidungen der EU in der Vergangenheit dar. Die Aussage, dass die EU reformiert werden müsse, zog sich wie ein roter Faden durch die Berichterstattung.

In den italienischen Zeitungen Corriere della Sera, La Repubblica und Il Giornale wurden insgesamt 249 Artikel über den Brexit veröffentlicht, von denen die meisten (132) negativ über den Austritt der Briten berichteten, 29 positiv und 88 neutral.

Trotz der vorherrschenden Anti-Brexit-Ansichten in den westeuropäischen Qualitätszeitungen waren in der italienischen Il Giornale einige der euphorischsten pro-Brexit-Artikel zu finden. So betrachtete die rechtspopulistische Zeitung den Brexit als einen Sieg der Bevölkerung über EU-Hierarchien. Il Giornale berichtete in 20 Artikeln positiv und in acht Beiträgen negativ über den Brexit, letzteres aufgrund seiner möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen auf Italien. 17 Beiträge wurden als neutral betrachtet.

Il Giornale veröffentlichte auch zwei Artikel, in denen ein EU-Austritt Italiens als Option angesehen wurde. Insgesamt erschienen im gesamten Untersuchungssample nur vier Artikel, in denen es gutgeheißen wurde, dem Beispiel Großbritanniens zu folgen. Die beiden anderen Artikel wurden in der portugiesischen Público und in der FAZ veröffentlicht. In dem FAZ-Beitrag kamen ausschließlich AfD-Politiker zu Wort, die einen Austritt Deutschlands aus der EU favorisierten.

Die untersuchten Boulevard-Zeitungen berichteten generell oberflächlicher über den Brexit und fokussierten sich auf Themen wie Immigration, Rassismus und Bürger ihres Landes, die in Großbritannien arbeiten.

Mittel- und Osteuropa: „Katastrophale Entscheidung“

Auch die Zeitungen der mittel- und osteuropäischen Länder, darunter die jüngsten EU-Mitgliedstaaten und diejenigen, die auf einen Beitritt hoffen, berichteten überwiegend negativ über den Brexit und zeigten sich gegenüber der EU sehr positiv. Von den 118 Artikeln, die die tschechischen Zeitungen im Untersuchungszeitraum veröffentlichten, waren 84 anti-Brexit. Sechs davon sprachen sich dagegen aus, dem Beispiel Großbritanniens zu folgen und aus der EU auszutreten. Nur fünf Artikel thematisierten positive Aspekte des Brexit, 29 waren neutral.

In vielen Artikeln der Zeitungen aus mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten sorgte man sich um das Schicksal der Bürger des jeweiligen Landes, die in Großbritannien leben und arbeiten oder beabsichtigten, dies zu tun. Um dieses Thema ging es aber nicht hauptsächlich, im Fokus der Berichterstattung standen umfangreichere Auswirkungen des Brexit. Nur die polnische Boulevardzeitung Fakt berichtete umfassend über Hass-Attacken gegen polnische Bürger in England. In Lettland wurde mehr über nationale wirtschaftliche Bedenken berichtet als über die Sorgen, die man sich über Letten in Großbritannien macht. Die rumänischen Zeitungen berichteten zwar auch über ihre Wanderarbeiter, im Vordergrund standen aber analytische Beiträge über die Zukunft der EU. Mit Äußerungen wie „katastrophale Entscheidung“ und „schockierende News“ drückten die rumänischen Zeitungen ihre Bedenken gegenüber dem Brexit aus.

Die ungarische Presse war sich generell einig, dass die EU reformiert werden müsse, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. „Die rechtspopulistische Magyar Idők brachte vor allem Artikel, die Verständnis für Großbritanniens Entscheidung zeigten – in Übereinstimmung mit der Position der ungarischen Regierung zum Thema“, sagt Márta Bencsik von Mertek Media Monitor, einem EJO-Partner in Budapest. „In den Beiträgen wurde die als inadäquat angesehene Immigrationspolitik der EU als Hauptgrund der britischen Entscheidung aufgeführt“, so Bencsik. Die linksorientierte ungarische Zeitung Népszabadság machte in ihren Artikeln deutlich, dass der ungarische Ministerpräsident Victor Orbán aufhören sollte, gegen die EU zu wettern, da die Union nun gestärkt werden müsse statt verunglimpft zu werden. Die meisten der analysierten ungarischen Artikel (51 von 83) waren anti-Brexit, 24 waren neutral und nur acht unterstützten den Austritt Großbritanniens.

Portugal: dem Land drohen EU-Sanktionen, aber es will in der EU bleiben

Portugal, seit 1986 EU-Mitgliedstaat, drohen Sanktionen, weil es auch 2015 gegen die Vorgaben für das Haushaltsdefizit verstoßen hat. Trotzdem stand die portugiesische Presse mehrheitlich dem Brexit kritisch und der EU positiv gegenüber. Viele Artikel vertraten die Auffassung, dass der Austritt Großbritanniens die wirtschaftlichen Interessen Portugals schädigen (17 Artikel) und auch negative Konsequenzen für den Tourismus und für portugiesische Arbeiter in Großbritannien haben werde.

Nur einer von insgesamt 174 Artikeln befürwortete einen Austritt Portugals aus der Europäischen Union. Sieben Beiträge kamen zu dem Schluss, dass es besser für Portugal sei, in der EU zu bleiben.

Russland: Brexit gut für das Land

Die russischen Medien waren die einzigen im Sample, die keine Artikel über mögliche negative Folgen des Brexit auf nationale Interessen veröffentlichten. Stattdessen erklärten 13 der insgesamt 52 veröffentlichten Artikel, warum der Brexit gut für Russland sei; 12 davon erschienen auf dem konservativen Nachrichtenportal Regnum, das Putin nahesteht.

Ein Großteil der Berichterstattung der untersuchten russischen Medien bestand aus „kurzen Artikeln ohne Einschätzungen der Autoren“, sagt Andrejs Berdnikovs, Redakteur der russischen EJO-Seite. Zwar seien offenkundige politische Äußerungen vermieden worden, so Berdnikovs, die Berichterstattung selbst sei aber selektiv gewesen: „Die Entscheidung, welche Zitate veröffentlicht wurden, war abhängig von der ideologischen Einstellung der Nachrichtenportale.“

Das oppositionelle Medium Novaya Gazeta zeigte sich dem Brexit gegenüber so gut wie neutral, es äußerte lediglich Bedenken gegenüber den Gefahren eines entstehenden Rechtspopulismus in Europa.

Die Rolle Russlands im Brexit wurde auch von mittel- und osteuropäischen sowie von US-amerikanischen Zeitungen thematisiert. In den betreffenden Artikeln wurde die Auffassung vertreten, dass Russland vom Brexit profitieren werde, da es ohne die britische Unterstützung schwieriger werde, EU-Sanktionen gegenüber Russland auszusprechen. „Gespaltene EU gut für Russland“ wurde in der polnischen Gazeta Wyborcza kommentiert.

Schweiz: Brexit schlecht für Großbritannien – und für die Schweiz

Die Schweiz wird oftmals als Modellfall dafür angeführt, wie ein europäisches Land auch außerhalb der EU existieren kann. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied, unterhält aber enge wirtschaftliche Beziehungen zur Europäischen Union, die durch 120 bilaterale Abkommen geregelt werden – zudem hat sie großes Interesse an der EU-Politik. Die meisten der analysierten Artikel in den drei Schweizer Zeitungen Tagesanzeiger, NZZ und Blick berichteten negativ über den Brexit, so kamen 60 von insgesamt 187 Artikeln zu dem Schluss, dass der Brexit negative Konsequenzen für Großbritannien habe, nur ein Artikel betonte das Gegenteil.

Wie Filip Dingerkus von der ZHAW Winterthur sagt, sah der linksliberale Tagesanzeiger das Votum der Briten hauptsächlich als Bedrohung der europäischen Einheit an, während in den Artikeln der rechtsliberalen NZZ vor allem betont wurde, dass der Brexit die Probleme der EU aufdecke. Schweizer Politiker zeigten sich anfänglich optimistisch, dass der Austritt Großbritanniens die Schweizer Verhandlungsposition in der EU stärken könnte, in den analysierten Zeitungen aber herrschte die Meinung vor, dass der Brexit diesbezüglich keinen großen Unterschied machen werde. Zudem kamen 21 Artikel zu dem Schluss, dass der Brexit nicht der Schweizer Wirtschaft zugutekommen werde, sieben führten das Gegenteil an.

USA: negativ aber nuanciert

Eines der nennenswertesten Ergebnisse der Analyse der US-amerikanischen Berichterstattung war der Umfang, in dem die zwei führenden Zeitungen der USA – Wall Street Journal und New York Times – berichteten. „Der Brexit machte Tag für Tag Schlagzeilen – es ist ungewöhnlich für die sehr auf das eigene Land fokussierte US-Presse, dass sie Europa so viel Platz einräumt“, sagt Scott Maier von der University of Oregon. Von den 186 Artikeln, die im Wall Street Journal, in der New York Times und in der New York Post in der Woche nach dem Referendum veröffentlicht wurden, betonten 31, dass der Brexit schlecht für Europa sei, nur zwei berichteten das Gegenteil und 39 waren neutral. Bei der Frage, ob der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union US-amerikanischen, nationalen Interessen zugutekommen könne, zeigte sich die Berichterstattung gespalten: Acht Artikel bejahten diese Frage, sechs Artikel verneinten sie.

Beiträge, die positiv über den Brexit berichteten, waren nur selten im Wall Street Journal und der New York Times zu finden, fast die Hälfte der Artikel waren neutral, fast die Hälfte anti-Brexit. „Die wenigen Artikel, die negativ über den Brexit berichteten, neigten dazu, die Realität zu reflektieren – zusammenbrechende Märkte, wirtschaftliche Unsicherheit, politische Unruhen – statt Partei zu ergreifen“, sagt Maier. „Nur wenige Beiträge waren meinungsstark  – selbst Kommentare waren überraschend nuanciert und unparteiisch“, fügt er hinzu. Auch die untersuchte Boulevardzeitung New York Post, die zu Rupert Murdochs News Corporation gehört, habe ausgewogen berichtet. Ein beherrschendes Thema in der Berichterstattung der New York Times waren die negativen Konsequenzen des Brexit für Großbritannien selbst. 17 von 64 Artikeln fielen in diese Kategorie.

Ein Leitartikel in der NYT mit dem Titel „Ein Schrei voller Wut und Frustration“, der einen Tag nach dem Referendum veröffentlicht wurde, kam zu folgendem Schluss: „Die Erwartung einer Katastrophe ist nie mit der Katastrophe selbst zu vergleichen. Alles, was gesagt und geschrieben wurde im Hinblick auf das, was passieren würde oder könnte, wenn Großbritannien sich dazu entscheidet, die Europäische Union zu verlassen, ist nichts im Vergleich zum Schock und der Bestürzung, die Großbritannien und die Welt am Freitag fühlten.“

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Methode:
Die Analyse ist ein Gemeinschaftsprojekt der Partner des European Journalism Observatory in Europa und den USA. Die Artikel wurden nach ihrem vorherrschenden Thema kodiert, basierend auf der Überschrift und den ersten fünf Absätzen. In jedem Land wurden die drei einflussreichsten und verschiedene politische Meinungen vertretenden Zeitungen ausgewählt. In den Ländern, in denen es möglich war, wurde jeweils eine links- und eine rechtsorientierte sowie eine Boulevardzeitung in das Sample aufgenommen. In den meisten Ländern gab es keine Sonntagsausgaben, wo es Sonntagsausgaben gab, wurden auch diese kodiert. Aufgrund von Feiertagen in Lettland und der Ukraine gab es dort im Untersuchungszeitraum weniger als sechs Ausgaben. Für Russland wurden statt Zeitungen Nachrichtenportale ausgewertet, da von Lettland aus kodiert wurde.

Projektkoordinatorin und Autorin:
Caroline Lees, EJO English

Mitarbeiter/innen:
Rrapo Zguri, EJO Albanien
Tina Bettels-Schwabbauer, Anna Carina Zappe und Gordon Wüllner, EJO Deutschland
Philip Di Salvo, EJO Italien
Liga Ozolina, EJO Lettland
Adam Szynol & Michał Kuś, EJO Polen
Ana Pinto Martinho, EJO Portugal
Antonia Matei, Anamaria Neagu & Oscar Stănciulescu, EJO Rumänien
Andrejs Berdnikovs, EJO Russland
Filip Dingerkus, ZHAW, Schweiz
Sandra Stefanikova, EJO Tschechien
Halyna Budivska, EJO Ukraine
Gabor Polyak & Márta Bencsik, EJO Ungarn
Scott Maier, Thomas Schmidt & Damian Radcliffe, University of Oregon, USA

Grafiken: Sara Bellicini

Analysierte Zeitungen:
Albanien: Mapo, Shqiptarja, Panorama
Deutschland: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung & BILD
Italien: Corriere della Sera, La Repubblica und Il Giornale
Großbritannien: Guardian, Daily Telegraph / Sunday Telegraph und Daily Mail / Mail on Sunday
Lettland: Latvijas Avīze, Diena und Vesti Segodņa
Polen: Gazeta Wyborcza, Rzeczpospolita and Fakt
Portugal: Correio da Manhã, Jornal de Notícias und Público
Rumänien: Adevărul, Evenimentul Zilei und Libertatea
Russland: Regnum,Novaya Gazeta und Moskovskiy Komsomolets
Schweiz : Tagesanzeiger, NZZ und Blick
Tschechien: Mladá Fronta Dnes, Právo und Blesk
Ukraine: Den, Segodnya und Fakty
Ungarn: Magyar Idők, Népszabadság und Blikk
USA: Wall Street Journal, New York Times und New York Post

In anderen Sprachen:
Englisch: How Europe’s Media Covered Brexit
Italienisch: Come i media europei hanno scritto della Brexit
Polnisch: Europejskie media wobec Brexitu
Rumänisch: Cum a tratat presa europeană subiectul Brexit
Tschechisch: Brexit v evropských médiích. Zabije nebo posílí EU?
Portugiesisch: Como os media europeus cobriram o Brexit
Lettisch: “Tas mūs nogalinās vai padarīs stiprākus?” Kā mediji Eiropā atspoguļoja Brexit

Bericht von Roy Greenslade im Guardian: European newspapers overwhelmingly critical of Brexit vote

 

Bildquelle: Democracy International / Flickr CC: Headline of the London Evening Standard; Lizenzbedingungen: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

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  • Kamose

    Wenn das so ist, haben die Briten alles richtig gemacht.

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