Der G-Faktor

4. März 2006 • Qualität & Ethik • von

ssmgazette, 03/04 2006 

Der Stoff ist interessant, die Fakten sind gründlich recherchiert, die Geschichte gut erzählt, der Text brillant geschrieben. Die handwerklichen Qualitäten des guten Journalismus sind bekannt, vielfach publiziert und grundsätzlich unbestritten. Alles gute Handwerk nützt aber wenig, wenn das Publikum die journalistische Leistung nicht annimmt, weil es grundsätzliche Vorbehalte hat: Gegenüber dem Wahrheitsgehalt, der Seriosität, der Lauterkeit der Absichten, der Unparteilichkeit, dem Stil. Journalismus funktioniert nur, wenn er auf Glaubwürdigkeit beim Publikum aufbauen kann.
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