Mehr Schaden als Nutzen

13. Dezember 2010 • Qualität & Ethik • von

Die meisten US-Amerikaner sind der Ansicht, dass die Veröffentlichung der Wikileaks-Dokumente dem öffentlichen Interesse eher schadet als nutzt.

Nur 31 Prozent der US-Amerikaner, die die Enthüllungen verfolgt haben, sind der Meinung, dass die klassifizierten Dokumente dem öffentlichen Interesse dienen. 60 Prozent glauben dagegen, dass sie dem öffentlichen Interesse schaden. Dies ist das Ergebnis des jüngsten News Interest Index, den das Pew Research Center vom 2. bis zum 5. Dezember durchgeführt hat. Insgesamt wurden 1003 Erwachsene telefonisch befragt.

Während 38 Prozent der Befragten sagen, dass Nachrichtenorganisationen mit der Veröffentlichung des vertraulichen Materials zu weit gegangen sind, sind 39 Prozent der Ansicht, dass die Medien alles richtig gemacht haben. Lediglich 14 Prozent glauben, dass die Medien zu viel des klassifizierten Materials zurückgehalten haben.

Als Wikileaks im August die Afghanistan-Dokumente veröffentlichte, zeigte sich die US-amerikanische Öffentlichkeit gespaltener: 47 Prozent waren der Ansicht, die Veröffentlichung schadete dem öffentlichen Interesse. 42 Prozent dagegen glaubten, die Enthüllung diente dem öffentlichen Interesse.

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