Non-Profit als Systemstütze

24. September 2012 • Qualität & Ethik • von

Nonprofit-Organisationen für investigativen Journalismus haben die Watchdog-Funktion der Presse gerettet. In der schrumpfenden Medienbranche wird die Erleichterung aber nicht von Dauer sein.

Der investigative Journalismus erlebt eine weltweite Renaissance. Am meisten überrascht dabei, dass der Antrieb  dafür in den vergangenen zehn Jahren nicht von Medienunternehmen kam. Bei der Erschütterung, die in den 1970ern von Watergate ausging, war das noch anders. Diesmal sind Nonprofit-Organisationen die treibende Kraft hinter der Bewegung. Mehr als 110 von ihnen arbeiten laut eines verlässlichen Berichts von David Kaplan, einem Veteranen der Bewegung, in 40 Ländern.

Vor nicht einmal einem Jahrzehnt waren es nur ein paar Dutzend. Etwa die Hälfte dieser Zentren für investigativen Journalismus auf Nonprofit-Basis sind in den USA ansässig. Daneben bildeten sich Organisationen wie die Arab Reporters for Investigative Journalism (ARIJ) in Jordanien und das Organised Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) mit Sitz auf dem Balkan.

Bewegung hat ihren Ursprung in Kalifornien

Dass das Nonprofit-Modell des investigativen Journalismus für den Berufsstand einmal solch zentrale Bedeutung einnehmen würde, war für niemanden vorauszusehen, als die erste Organisation dieser Art, das Center for investigative Reporting, 1977 in Oakland (Kalifornien) gegründet wurde. Als 1989 das Center for Public Integrity in Washington (dessen Gründer Charles Lewis auch der führende Theoretiker der Bewegung ist) und das Philippines Center for Investigative Journalism in Manila an den Start gingen, galten diese Einrichtungen noch als atypisch. Watchdog-Journalismus war vor allem die Domäne großer kommerzieller Zeitungs- und Zeitschriftenverlage oder steuerfinanzierter öffentlicher Sendeanstalten wie der BBC. Das ist nun kaum noch der Fall. Das Spektrum der investigativen und erzählerischen Techniken, zu sehen in den Arbeiten der besten Organisationen dieser Art, übertrifft bei weitem die Standards des Mediengeschäfts der vergangenen Jahrzehnte. ProPublica in den USA und OCCRP auf dem Balkan, beide 2007 gegründet, gehören zu den treibenden Kräften in Sachen Innovation bei Inhalten, Technologien und Kollaborationen.

Sie und viele andere übernehmen immer mehr die einstigen Kernfunktionen gewinnorientierter Medienunternehmen – vor allem den Watchdog-Journalismus. Für die traditionellen Medienhäuser bedeutet das eine Entlastung – nicht zuletzt aus finanzieller Sicht. Die amerikanische Medienbranche begrüßt einen durch Stiftungen oder Regierungen unterstützten Journalismus vor allem deshalb, weil er den darbenden Medienunternehmen die Chance bietet, ihren Bedarf an investigativer Recherche zu minimalen Kosten auszulagern. Dieser Trend war schon 2010 deutlich zu erkennen, als ProPublica als erstes Onlinemedium einen Pulitzerpreis erhielt. Mittlerweile hat das Spardiktat auch die Recherche-Ressorts solcher Medien im Griff, die einmal für ihre investigativen Leistungen berühmt waren. Arbeiten von und mit Nonprofit-Organisationen laufen daher auch auf den Titelseiten der Washington Post und der Financial Times oder in der Primetime der BBC.

Das sei eine enorme Veränderung in sehr kurzer Zeit, bemerkt ProPublica-Sprecher Mike Webb. „Bevor wir anfingen, war eines unserer größten Bedenken, ob andere Medien unsere Geschichten auf die Titelseite setzen würden.“ Vor nur einem Jahrzehnt war investigatives Arbeiten Aufgabe von Redaktionen, weil es als strategisch wichtige Fähigkeit galt. Aber nach einer Dekade, in der in den USA und Großbritannien – den historischen Kern ländern der investigativen Recherche – ein Viertel des journalistischen Personals abgebaut wurde, sind nicht mehr genug Kapazitäten vorhanden, um den gleichen Standard und Arbeitsumfang aufrechtzuerhalten, nicht einmal mehr im Spitzenfeld der Branche.

Das OCCRP in Südosteuropa und die ARIJ in Jordanien sehen ihre Arbeit nicht darin, Kapazitäten zu ersetzen. Sie leisten Pionierarbeit in Regionen, in denen investigativer Journalismus keine Tradition hat. Diese Organisationen finanzieren, leiten und koordinieren Recherchen zusammen mit Medien, die ihre Geschichten dann veröffentlichen. „Alles was wir tun, dient dazu, Kapazitäten aufzubauen“, sagt Drew Sullivan, geschäftsführender Redakteur des OCCRP. „Unser Prinzip ist training by doing.“

Geld spielt eine untergeordnete Rolle

Die journalistischen Nonprofit-Organisationen werden zum großen Teil von Stiftungen – beispielsweise Knight, MacArthur, Open Society, Pascal DeCroos Fund – oder Regierungen, vor allem der schwedischen, dänischen und amerikanischen, unterstützt. Deshalb liegt der Preis, den sie von den traditionellen Medien für ihre Arbeit verlangen, oft unter dem, was freie oder angestellte Autoren kosten würden. Das Hauptaugenmerk dieser Gruppen liegt darauf, Geschichten zu veröffentlichen, die Aufmerksamkeit, Preise, vor allem aber Wirkung nach sich ziehen (wenn auch nicht immer in dieser Reihenfolge). Geld zu verdienen, spielt eine eher untergeordnete Rolle. ProPublica stellt seine gesamte Arbeit auf seiner Internetseite kostenfrei unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung. Damit kann jeder die Arbeiten wieder veröffentlichen, solange das Original nicht verändert wird. Kooperationen bietet ProPublica nur solchen Medien an, mit deren Hilfe die Wirkung der Beiträge maximiert werden kann. Etwa einer Tageszeitung in der Hauptstadt eines Bundesstaats, in dem über einen Gesetzesvorschlag abgestimmt werden soll, zu dem ProPublica recherchiert hat.

Andere geraten unter Druck

Das führt dazu, dass dieses Geschäftsmodell anderswo unter Druck gerät – aus zwei Gründen: Zum einen beginnt ProPublica, den Markt für investigative Recherche zu verändern. Der Vorstand einer anderen großen Nonprofit-Organisation für investigativen Journalismus – er möchte nicht namentlich genannt werden – erzählt, was er von einem großen Medium als Reaktion auf ein Themenangebot bekam: „Von ProPublica können wir genauso gute Arbeit umsonst bekommen.“ Und er steht mit seiner Kritik nicht alleine da. Denn ProPublica arbeitet wie ein Freiberufler, nur ohne Bezahlung. Sprecher Webb rechtfertigt diese Strategie: „Die meisten unserer Geschichten entstehen, indem wir an ein anderes Medium mit einer Themenidee herantreten. Wir haben vorrecherchiert, wir haben eine Intuition und meinen, es wird etwas dabei herauskommen. Dann nehmen wir Kontakt mit Partnern auf und fragen, was sie davon halten.“ Auf den Einwand, für Freiberufler sei es „beunruhigend“, mit einer berühmten Organisation zu konkurrieren, die für ihre Arbeit kein Honorar verlangt, entgegnet Webb: „Der Freelancer könnte mit seiner Idee ja zu uns kommen.“ ProPublica zahlt Zeitungshonorare für solche Geschichten und kauft laut Webb etwa zwei oder drei davon pro Jahr.

Der zweite Diskussionspunkt ist eine Frage, die sich auch ohne die Existenz von ProPublica stellen würde: Wo werden zukünftige Ressourcen herkommen, wenn sich die Spender künftig anderen Projekten zuwenden? Brant Houston, Inhaber des Lehrstuhls der John and James L. Knight Foundation für Investigative and Enterprise Reporting an der Universität von Illinois, hat das Investigative News Network, einen Verband investigativ arbeitender Nonprofit-Organisationen in den USA, gedrängt, Verkaufsverträge mit Agenturen wie Reuters anzustreben. Nonprofit-Gruppen müssten den Wert der Inhalte, die sie produzieren, erkennen und sich bewusst sein, dass sie dafür vergütet werden sollten, meint Houston. David Kaplan, Koordinator des Global Investigative Journalism Network, pflichtet ihm bei: „Wir müssen unbedingt deutlich machen, dass dies alles nicht kostenlos zu haben ist. Es ist keine einfache Arbeit, und sie hat am Markt einen Preis.“

Das vielleicht wichtigste Experiment in dieser Hinsicht läuft derzeit beim Center for Investigative Reporting (CIR). Mit Hilfe der Knight Foundation wurde ein Service namens California Watch gestartet, der lokale Watchdog-Geschichten zu den üblichen Freelance-Honoraren an die Medien verkauft. Laut Steuererklärungen haben sich die Einkünfte des CIR aus anderen Quellen als Spenden mehr als verdoppelt; von 43.000 Dollar 2009 auf 103.000 Dollar 2010. Dabei bleibt allerdings unklar, wie viel davon auf California Watch zurückgeht. Zum Vergleich: ProPublicas Einkünfte lagen – sieht man von Spenden ab – 2011 bei lediglich 32.413 Dollar. Eine Gefahr für diese Einnahmequellen sehen Kritiker in der Art und Weise, wie ProPublica arbeitet. So könnte zum Beispiel ein von ProPublica kostenfrei zur Verfügung gestellter Bericht über vorbestraftes Pflegepersonal in Kalifornien es Projekten wie California Watch schwerer machen, eigene, kostenpflichtige Geschichten am Markt loszuwerden.

Ungeklärte Rechtefrage

Die Schlüsselfrage bei dieser Problematik ist, wie künftig die Kosten für journalistische Produkte zwischen den Nonprofit-Organisationen und den Medienunternehmen aufgeteilt werden. Gleiches gilt für die Urheberrechte. Einige der Nonprofits sind regelrechte Experten darin geworden, ihre Produkte zu verkaufen und dabei bestimmte Rechte zu behalten – etwa bei Dokumentarfilmen, die stetige Einnahmen aus Sendehonoraren und Lizenzgebühren mit sich bringen. Für ProPublica erklärt Sprecher Webb: „Wir haben noch keinen Deal gemacht, der dem Partner Exklusivrechte einräumt. Wenn unsere Partner erfolgreich sind, weil wir mit ihnen eine tolle Geschichte von öffentlichem Interesse mit ihnen geteilt haben, dann ist das für alle Beteiligten gut.“

Diese Sicht der Dinge kann man teilen. Bei genauerer Betrachtung gilt es allerdings noch eines zu beachten: Egal ob eine Nonprofit-Organisation mit ihrer Arbeit Geld verdient oder nicht – diejenigen, die das Produkt nutzen, werden sicher davon profitieren. Hier liegt ein gewisser Widerspruch, der auch der US-Finanzbehörde (IRS) aufgefallen ist. Sie macht es neuen Mitgliedern der Bewegung deshalb schwer, den Nonprofit-Status anerkannt zu bekommen. Denn während ProPublica Arbeiten kostenlos verbreitet, macht zumindest einer der Partner, die Financial Times, mit genau diesen Inhalten Profit. Wer etwa nach der gemeinsam erarbeiteten preisgekrönten Serie „Tax Wars“ im Internet sucht, findet zwar die Financial Times auf der ersten Ergebnisseite, nicht aber ProPublica. Selbst wer explizit „Propublica“ zur Suchanfrage hinzufügt, gelangt nur zu Artikeln auf der Website der Finanzzeitung. Wer auf einen dieser Links klickt, muss dann seine Daten eingeben, um begrenzten Zugang zum Archiv zu bekommen. Diese Daten können verkauft oder zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. Webb kommentiert das so: „Ein kritischer Leser wird schon verstehen, dass er nicht zur Paywall gehen muss, um die Artikel zu lesen.“

Unterstützung für die Branchengrößen

Tatsächlich sind die Berichte auch auf der Website von ProPublica zu finden. Man muss allerdings gezielt dort suchen. Das Beispiel „Tax Wars“ zeigt: Kommerzielle Verlage, besonders die großen Unternehmen, sind daran interessiert, den Zugang zu ihren Inhalten zu begrenzen. So wollen sie Leser dazu bringen zu bezahlen. Und sie haben die Mittel und das Knowhow,  Internetnutzer von kostenfreien Quellen wegzulenken und auf das eigene Angebot zu lenken. Mit anderen Worten: ProPublicas Modell hilft vor allem den Großen der Branche.

Der Sprecher entgegnet: „Wir haben nicht das Ziel, die Medienindustrie zu retten, sondern unsere Arbeit zu verbreiten, ungeachtet dessen, was in der Branche passiert.“ Was passiert, ist Folgendes: Die Branche hat ihren Ruf als  Dienstleister des öffentlichen Interesses verloren und damit einen großen Teil ihrer Kunden, Einkünfte und Kapazitäten. Mainstream-Medien erinnern zunehmend an die Huffington Post, in der Kommentare von Lobbygruppen redaktionelle Inhalte ersetzen. Sie verlassen sich auf Informationen aus sozialen Netzwerken oder Veröffentlichungen von Interessengruppen, beispielsweise Berichte von Nichtregierungsorganisationen (NGO), um ihr  Nachrichtenprogramm festzulegen und ihre Formate zu füllen. Um als Kooperationspartner für ProPublica überhaupt interessant zu sein, wuchern die Mainstream-Medien mit einem der letzten Pfunde, die ihnen bleiben: ihre Vertriebswege.

Entgegen der Theorie, dass der wachsende Wettbewerb mit internetbasierten Medien um Leseraufmerksamkeit und Werbeetats die Ressourcen für „Qualitätsjournalismus“ abgezogen hätte, sind nicht unbedingt nur ökonomische   Faktoren für die inhaltliche Verarmung der Mainstream-Medien verantwortlich. Es ist nicht bewiesen, dass investigativer Journalismus mehr Kosten verursachen als Gewinn einbringen muss. Im Gegenteil: Wenn er richtig ausgeführt und vermarktet wird, kann investigativer Journalismus profitabler sein als jedes andere journalistische Produkt. Jahrzehntelang war 60 Minutes mit investigativen Berichten als Markenzeichen die erfolgreichste Sendung der amerikanischen Fernsehgeschichte. Le Canard enchaîné, eine achtseitige französische Wochenzeitung, hat in den letzten Jahren fast 50 Millionen Euro allein aus dem Kioskverkauf eingenommen und mehr als sieben Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Canard verkauft überhaupt keine Anzeigenflächen. Wie und wo immer man sie verkauft, investigative Inhalte können ausgesprochen wertvoll sein.

Murdoch und Berlusconi tragen Mitschuld

Die wichtigsten Faktoren für den Niedergang der Medienbranche sind wohl eher Eigentümerkonzentration, die  Umwandlung von Familienbetrieben in börsennotierte Unternehmen, Konflikte zwischen privaten Interessen und öffentlicher Verantwortung der Besitzer sowie wachsender politischer und wirtschaftlicher Einfluss auf bis hin zur Kontrolle von Medienunternehmen. Aus dieser Sicht haben jene Eigentümer, die die Information der Öffentlichkeit als Mittel und nicht als Ziel ansahen, den Wert des Journalismus ruiniert. Es kann nicht oft genug gesagt werden, dass mit der Korrumpierung der Medien durch Figuren wie Rupert Murdoch, Silvio Berlusconi, Serge Dassault und ihre  Gefolgsleute große Teile des Marktes für alle journalistischen Medien verloren gegangen sind. Studien des Pew Center haben das wachsende Misstrauen der US-Öffentlichkeit in ihre Medien dokumentiert, auch für Frankreich gibt es ähnliche Daten. Der Trend betrifft sogar Leitmedien wie die  New York Times, die laut Pew nur noch von 20 Prozent der amerikanischen Öffentlichkeit als glaubwürdig angesehen wird.

Neue Wege gehen 

Nonprofit-Organisationen und ihre Partner widersetzen sich diesem langfristigen Trend und versuchen, das Vertrauen in das Konzept von Journalismus als Dienst an der Öffentlichkeit wiederherzustellen. Aber die Nonprofits verändern auch die Definition dieser Aufgabe. Der traditionelle Anspruch, die Bürger objektiv mit Informationen zu versorgen, ist richtig. Aber es gibt eine andere Wahrheit, die diesen Anspruch untergräbt. Investigative Reporter sind selten neutral oder objektiv gegenüber den Ergebnissen ihrer Arbeit, und sind es nie gewesen, wie Robert Miraldi vor mehr als zwanzig Jahren beobachtete. In gewissem Sinne arbeiten Nonprofit-Organisationen durch ihre Beiträge an gesellschaftlichen Veränderungen – wie eine NGO, die Politik oder Wirtschaft reformieren will. Das ist weder gut noch schlecht. Es scheint einfach das zu sein, worauf wir zusteuern.

Das könnte aber bedeuten, dass sich einige Nonprofit-Organisationen Partner außerhalb der Medienbranche suchen. Anstatt ihre Arbeiten nur an Medien abzugeben, könnten sie zum Beispiel versuchen, mit NGOs und Bloggern heterogene Netzwerke zu bilden und sie dort zu verbreiten. ProPublica lehnt diese Idee ab: „Wir arbeiten nicht außerhalb des Ökosystems Journalismus“, sagt Webb. „Lobbygruppen können unsere Arbeit aufgreifen und etwas daraus machen. Das ist aber nichts, was wir anstreben oder wo wir uns engagieren wollen. Wir sind keine politische Organisation. Unser Ziel ist es, die Informationen zu präsentieren und zu hoffen, dass sie in die richtigen Hände gelangen.“

Die Nonprofit-Bewegung ist Teil der Antwort auf die Frage, was passiert, wenn die Medienindustrie uns nichts Wissenswertes mehr berichtet. Sie hat in kurzer Zeit Unglaubliches erreicht. Dafür muss die Branche dankbar sein. Aber sie sind weder die einzige noch die perfekte oder hinreichende Antwort auf die Medienkrise. Wir brauchen vielmehr Medien, die investigativen Journalismus mit Gewinnabsicht betreiben, und neue Vertriebswege. Das wird schneller erreicht, wenn Nonprofit-Organisationen sich nicht an Praktiken beteiligen, die die Marktpreise schwächen und große Medienhäuser subventionieren.

Mark Lee Hunter ist investigativer Journalist, Dozent für Journalismus in Paris und Beiratsmitglied von Message.

Übersetzung: Ingrid Lorbach

Erstveröffentlichung: Message – Internationale Zeitschrift für Journalismus Nr. 3/2012

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