Verbaler Schlagabtausch zur Zukunft der Medien

12. November 2010 • Qualität & Ethik • von

Solch einen öffentlichen Diskurs zur Qualität des Journalismus gibt es wohl nur in der kleinen Schweiz.

Der mächtigste Verleger des Landes, Pietro Supino von der tamedia, nimmt öffentlich und ausführlich zu den Thesen von Kurt Imhof Stellung, dem in der Schweiz wohl prominentesten Medienforscher.

Supinos Zeitungsimperium erstreckt sich von der Ostschweiz bis nach Genf, sein Portfolio enthält die erfolgreichste Gratiszeitung 20 Minuten ebenso wie den Zürcher Tages-Anzeiger.

Und dann schalten sich auch noch der wichtigste Medienjournalist des Landes, Rainer Stadler von der Neuen Zürcher Zeitung, sowie zahlreiche weitere Medienprofis auf der Website des Medienspiegel in die Diskussion ein. Während Imhof und Stadler eher skeptische Töne anstimmen, zeichnet Supino ein insgesamt rosarotes Bild von der Medienzukunft.

Die Links zu den Diskussionsbeiträgen finden Sie hier:

Die Qualität unserer Presse (Tages-Anzeiger)

Replik zum Beitrag “Die Qualität unserer Presse” von Kurt Imhof

Ein Verleger sieht rosa (NZZ)

Lesen Sie auch den EJO-Artikel über Imhofs Jahrbuch “Qualität der Medien”: Beobachtung der Beobachter

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