Journalismus in der Berliner Republik

17. Mai 2009 • Ressorts • von

Netzwerk Recherche- Forschung

Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?

Die politische Kommunikation und die Recherchebedingungen in Berlin haben sich unter dem enormen Berichterstattungstempo, dem Zwang zur Exklusivität und neuen Kommunikationsmitteln wie SMS und Video-Podcasts von Politikern gravierend verändert. Zu diesem Befund kommt die erste empirische Studie ueber den aktuellen Zustand des Hauptstadtjournalismus in Deutschland, die die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e. V. veröffentlicht.

Unter dem Titel “Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt” legen die Autoren, der Medienforscher Leif Kramp und der Kommunikationswissenschaftler Dr. Stephan Weichert vom Berliner Institut für Medien und Kommunikationspolitik zentrale Mängel der Politikberichterstattung offen. Im Fokus der 33 Expertengespraeche mit Büroleitern und leitenden Korrespondenten der wichtigsten Medien, politischen Sprechern, Beratern, Lobbyisten stehen vor allem die Wechselwirkungen zwischen medialer und politischer Macht sowie deren Eigendynamik unter den extremen Arbeitsbedingungen der Berliner Republik.

Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt? / Von Leif Kramp ; Dr. Stephan Weichert. Herausgeber: netzwerk recherche e. V., Dr. Thomas Leif (verantw.). – ^Die Studie zum Download PDF-Datei, 88 S., 700 KB

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