Zur Ökonomik von Wirtschaftsjournalismus und Corporate Communication

1. März 2007 • Ressorts • von

Medienwissenschaft Schweiz, Sonderheft «Probleme der Wirtschaftskommunikation», Nr. 2/2004

EJO-RESEARCH
Finanzberichterstattung und Risiko-Kommunikation als Beispiele
Forscher verdanken ihre Weitsicht oftmals dem Umstand, dass sie «auf den Schultern von Riesen» sitzen – so der Soziologe Robert K. Merton (1983). Je nachdem, auf wessen Schultern unsereiner sitzt, verschiebt sich dabei bekanntlich der Blickwinkel. Wir haben unseren Ausguck bei Adam Smith und Joseph Schumpeter bezogen – und bei einer Vielzahl weiterer Ökonomen, die in den letzten 50 Jahren begonnen haben, nicht nur die Wirtschaft, sondern die Weltläufe mit Hilfe der Ökonomik zu erklären. Somit sehen wir vor allem Journalisten anders, als viele Kommunikationsforscher sie vermutlich bisher gesehen haben. Aus der gewählten Perspektive der Ökonomik glauben wir manches, was sich im Journalismus tut, besser erklären zu können, als dies mit Hilfe konventioneller Paradigmen gelingt – aber beileibe nicht alles.
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