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Beiträge getagged mit Berlusconi
Maulkorb für die Kritiker
Verfasst von Natascha Fioretti unter Ethik & Qualitätssicherung am 20. Juli 2010
Erstveröffentlichung: Message Nr. 3/2010
Mit einem neuen Gesetz ist die Pressefreiheit in Italien so sehr in Bedrängnis wie seit Mussolinis Zeiten nicht mehr. Aber auch in Spanien zeigen sich Symptome einer „Regierung ohne Presse“.
Die Presse als »Watchdog« der Politik beziehungsweise Journalisten als »Straßenpolizisten im Rückspiegel der Macht«, wie sie der amerikanische Journalist Ed Murrow einmal nannte: Dieses angelsächsische Konzept von Journalismus, das die investigative Recherche zum Kerngeschäft des Berufsstands erklärt, hatte es in Italien seit jeher schwer. Zum Rest des Beitrags »
Der Allmächtige
Verfasst von Natascha Fioretti unter Ressorts am 10. Januar 2010
Erstveröffentlichung: Message 1/2010
Zwei neue italienische Bücher erklären warum Silvio Berlusconi trotz Sexaffären und Schmiergeld -Vorwürfen noch fest im Sattel sitzt. Verantwortlich dafür sind auch die Medien – nur nicht seine eigenen.
»Armes Italien: Silvio Berlusconi ist überall«, funkte die Deutsche Welle Anfang des Jahres in die Welt hinaus (19.2.2009). Ob als mächtiger Ministerpräsident, als erfolgreichster Unternehmer des Landes, als Medienmogul, als Sultan seines Harems, als Clown auf der internationalen Bühne, als »Papi« einer inzwischen 18-jährigen Verehrerin, als Kunde von Escort-Services oder als Angeklagter, der sich vielfach wegen Korruption und Schmiergeld-Zahlungen vor Gerichten zu verantworten hat: Kein Tag vergeht, an dem Silvio Berlusconi nicht für Schlagzeilen sorgt. Zum Rest des Beitrags »
Medienhype um Minarette
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Ressorts am 10. Dezember 2009
Erstveröffentlichung: Die Furche

Was ihren Nachbarn, den Schweizern jetzt widerfährt, kennen die Österreicher ja schon.
Wenn das Stimmvolk einmal aufmüpfig aus dem Konsens der „political correctness“ ausschert, auf den sich die politischen Eliten stillschweigend zu verständigen zu pflegen, dann ist die Hölle los, dann fallen die grossen Nachbarn über kleine Länder her, dann kommt es zu den Medienhypes der Mainstream Media: Weil „man“ sich ja bei den kleinen Nachbarn, einschliesslich in deren Seelenleben, bestens auszukennen glaubt, wird wild darauf los spekuliert und geschrieben.
Und weil Recherche Geld und Zeit kosten würde, schreibt obendrein einer vom anderen hemmungslos ab.
Den Schweizern ergeht es jetzt so, weil sie mehrheitlich ihr Land nicht mit Minaretten bestückt sehen wollten. Zum Rest des Beitrags »
Einschüchterung
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Ressorts am 23. September 2009
Berlusconis Feldzug gegen lästige Medien
Verfasst von Kordula Dörfler unter Ressorts am 4. September 2009
Erstveröffentlichung: Die Presse
Italiens Premier nimmt kritische Journalisten ins Visier – mit Klagen und Angriffen unter die Gürtellinie. Journalistenverbände verurteilten dies als inakzeptablen Angriff auf die Pressefreiheit.
Präpotenz und Hybris
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Ressorts am 18. August 2009
Wenn es für Medienpräsenz eine Goldmedaille gäbe, dann wäre Silvio Berlusconi neben Barack Obama fraglos ein ernsthafter Anwärter. Der italienische Premierminister und Medienmogul sorgt nahezu täglich für „zuverlässige Überraschungen“, wie sie der Medienforscher Klaus Schönbach von Zeitungen erwartet. Berlusconi ist allgegenwärtig. Die Scheidungsklage und der Rosenkrieg mit seiner Frau Veronica, die angeblich zwei Milliarden Euro fordert, die Affäre mit einem minderjährigen Mädchen, die Paparazzi-Photos von den Feten, die auf seinem Landsitz in Sardinien gefeiert wurden, und die Prostituierte, die sich öffentlich über das Stehvermögen des 72-Jährigen ausliess, haben weltweit wohl für mehr süffisante Schlagzeilen gesorgt als der G8-Gipfel von Aquila.Berlusconisierung der Massenmedien im östlichen Zentraleuropa
Verfasst von Angelika Wyka unter Medienpolitik am 21. Juni 2007
Die neue Gefahr der Italienisierung?
Die Politisierung der Massenmedien galt häufig als das grösste Hindernis für die postsowjetischen Länder auf ihrem Weg zur Demokratisierung. Durch sie wurde die Konsolidierung der sich entwickelnden Demokratien erschwert. Zum Rest des Beitrags »







