Beiträge getagged mit Blogs

Der Skandal ist allgegenwärtig

Wie Entlarvung und Enthüllung unter den modernen Kommunikationsbedingungen funktionieren, zeigen die Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und Hanne Detel in ihrem Buch „Der entfesselte Skandal. Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter“ am Beispiel von zahlreichen Fallgeschichten auf.

Kurz zusammengefasst: Im Zeitalter der digitalen Überall-Medien und der wechselseitigen Dauerbeobachtung ist der Skandal allgegenwärtig. Jeder kann ihn auslösen, jeden kann er treffen. Neun Thesen zur Zukunft der Enthüllung.

1. Heute kann jeder einen Skandal auslösen. Allzweckwaffen der Skandalisierung – Smartphones und immer kleiner und leistungsfähiger werdende Handys mit Kamera- und Videofunktion – tragen die meisten von uns am Körper. Netzwerk- und Multimedia-Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube, Blogs, persönliche Websites und Wikis sind die neuartigen Instrumente der Enthüllung. Sie liegen in den Händen aller.

2. Heute kann jeder zum Opfer eines Skandals werden. „Gegen Ohnmächtige oder kleine Leute“, so einst der Publizist Johannes Gross, „bricht kein Skandal aus.“ Diese Diagnose stimmt nicht mehr. Man muss nicht prominent oder mächtig sein oder zur gesellschaftlichen Elite zählen. Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Chefredakteure als Blogger

Thematisieren Chefredakteure Probleme und Schwächen journalistischer Berichterstattung im Dialog mit ihren Publika? Oder bleibt das Metier für Leserinnen und Leser eine „blackbox“, ein Buch mit sieben Siegeln?

Die amerikanischen Medienforscher Norman P. Lewis, Jeffrey Neely und Fanfang Gao haben dieser Frage im Newspaper Research Journal (Vol. 32, No. 2 Spring 2011) nachgespürt. Sie finden kaum Anhaltspunkte dafür, dass Journalisten in Leitungsfunktionen redaktionelle Entscheidungen für ihre Leser transparent machten.

Von 280 untersuchten amerikanischen Tageszeitungen hatten ohnehin nur 39 Blogs leitender Redakteure in ihrem Angebot. Die meisten von ihnen werden nur sporadisch aktualisiert. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare

Was die Presse für die Öffentlichkeit heute noch leistet

Was die Presse heute noch leistet – das Beiwort „noch“ lädt in meinem Verständnis zur Kritik ein, lässt anklingen, früher sei alles besser gewesen, wobei man nun keinen historischen Vergleich erwarten darf.

Aber ein paar Streiflichter auf das, was Presse für die Information ihres Publikums leistet, und das dankenswerter Weise, was sie beiträgt zur öffentlichen Meinungsbildung in der Demokratie, und auf das, was sie besser machen und zusätzlich leisten könnte.
Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Fußball und Miniröcke dominieren Blogosphäre

Im Wettbewerb um hohe Klickzahlen drängen in Portugal Haushalts- und Erziehungstipps, Sportkommentare und Filmkritiken nach vorne.

Die populärsten portugiesischsprachigen Blogs haben den Internetauftritten vieler Medienhäuser etwas voraus: Sie präsentieren ihre Inhalte strukturiert, innovativ – und leserfreundlich.
Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , ,

Keine Kommentare

Sind Auslandskorrespondenten überflüssig?

Wie wird die Zukunft internationaler Berichterstattung in der Ära von Blogs, Facebook und Twitter aussehen?

Sind neue Medien eine Bedrohung oder eine Chance für Auslandskorrespondenten? Dieser Frage widmet sich Richard Sambrook, Journalist und Direktor des BBC World Service, in seinem vom Reuters Institute herausgegebenen Report „Sind Auslandskorrespondenten überflüssig?“ (“Are Foreign Correspondents Redundant?”).
Zum Rest des Beitrags »

, , , , ,

Keine Kommentare

Der Nutzwert des Netzwerk-Journalismus

Polis-Bericht analysiert das Konzept des Netzwerk-Journalismus.

Durch Beteiligung der Rezipienten lässt sich journalistische Qualität steigern: Crowdsourcing, also der Einbezug des Publikums in die Recherche, zum Beispiel kann Kreativität mobilisieren, verstärktes Nachdenken über Journalismus anregen und vor allem die Quellen-Basis bei der Recherche verbreitern.
Zum Rest des Beitrags »

, , , , , ,

Keine Kommentare

Proudly content free

Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung vom 10.05.2010

Nicht alles im Netz ist Remix. Der Respekt vor Medien- und Textgattungen darf bestehen bleiben.

Verändert sich der Journalismus, wenn er aus dem Print- ins elektronische Medium wechselt? Nur die Formenvielfalt wird größer, und der traditionelle Journalismus erhält die Chance, seine Stärken wieder vermehrt zu nutzen.

Eine rot umrandete Warnung ziert als Eigenwerbung eine ganze Seite der US-Zeitschrift: « Harper’s Magazine is 100% Content Free!» Darauf auch ein rotes Warnschild, auf dem das Wort «content» durchgestrichen ist.
Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , ,

Keine Kommentare