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Beiträge getagged mit Deutschland
Erfolg ist, wenn man überlebt
Verfasst von Tina Bettels unter Neue Medien & Web 2.0 am 3. Mai 2012
Journalistische Online-Start-ups haben es in Europa alles andere als leicht: Das hat eine Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism der Universität Oxford festgestellt.
Nicola Bruno und Rasmus Kleis Nielsen haben jeweils drei Neugründungen aus Deutschland, Frankreich und Italien analysiert und festgestellt, dass nur zwei der neun untersuchten Websites Gewinne erzielen, und zwar das deutsche Kultur- und Literaturmagazin Perlentaucher und das französische Nachrichten-Angebot Mediapart. The European aus Deutschland, Agoravox und Rue89 sowie Il Post, Lettera43 und Linkiesta aus Italien kämpfen dagegen ums Überleben, die deutsche Netzeitung wurde sogar bereits wieder eingestellt.
Der Titel des Forschungsprojekts „Survival is Success“ verrät es: Journalistische Online-Start-ups können in Europa schon einen Erfolg verbuchen, indem sie überleben. Das Forscherteam sieht vor allem zwei wesentliche Herausforderungen, denen sich die Existenzgründer stellen müssen: Der Markt der Online-Nachrichten wird weiterhin von Online-Ablegern der alteingesessenen Medienunternehmen dominiert, die dank ihres bekannten Namens und schon vorhandenen Ressourcen wesentlich mehr Nutzer als Start-ups anlocken und zudem höhere Erlöse erzielen. Zum Rest des Beitrags »
Medien am staatlichen Tropf
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Medienökonomie, Medienpolitik am 24. November 2011
Nicht nur in Österreich wird um Presse- und Rundfunkförderung gestritten. Rasmus Kleis Nielsen und Geert Linnebank vom Reuters Institute der Oxford University haben deshalb analysiert, wie stark die Medien ringsum mit öffentlichen Geldern subventioniert werden – und dabei Bemerkenswertes herausgefunden.
Beim Vergleich von Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien und Großbritannien sowie den USA kommen sie zu dem Befund, die medienpolitischen Förderinstrumente hätten sich seit den 80er Jahren kaum verändert – trotz der stürmischen Zeiten, die wir durchleben. Vor allem die Dinosaurier der Medienbranche profitierten davon, seien das öffentliche Rundfunkveranstalter, seien das Presse-Verlage.
Beide hängen in den untersuchten Ländern seit langem am staatlichen Tropf: Die einen erhalten üppige Gebühren, die anderen Vergünstigungen beim Postvertrieb, Steuererleichterungen und in einigen Ländern auch direkte Subventionen. Selbst in den USA, das stets als Land angeführt werde, in dem die Medien „kein“ Geld vom Staat bekämen, fließen jährlich mehr als eine Milliarde Dollar Steuergelder in öffentliche TV- und Radio-Programme und nahezu gleich viel Geld in die Kassen der Zeitungshäuser. Zum Rest des Beitrags »
Auch Subventionen sollten mit der Zeit gehen
Verfasst von Tina Bettels unter Medienökonomie am 29. August 2011
Obwohl die meisten Medienunternehmen in den vergangenen Jahren einen erheblichen Wandel erlebt und sich großen wirtschaftlichen Herausforderungen haben stellen müssen, hat sich an der Art der Unterstützung durch die öffentliche Hand nicht viel geändert.
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Public Support for the Media: A Six-Country Overview of Direct and Indirect Subsidies” des Reuters Institute for the Study of Journalism (RISJ). Zum Rest des Beitrags »
Fragile Leuchttürme der Öffentlichkeit
Verfasst von Peter Studer unter Ethik & Qualitätssicherung am 27. April 2011
Ein neues Buch nimmt zur Diskussion über die Qualität in den Medien Stellung. In 15 Beiträgen äußern sich Schweizer und deutsche Wissenschafter. Der Titel des Buches lautet “Krise der Leuchttürme öffentlicher Kommunikation. Vergangenheit und Zukunft der Qualitätsmedien”.
Vor einem halben Jahr ging ein Gewitter über der veröffentlichten Öffentlichkeit der Schweiz nieder. Nach der Sommerpause legten Kurt Imhof und seine Mitstreiter von der Universität Zürich ihren Band über die gravierenden Defizite der Schweizer Medien vor. Zweieinhalb Monate später folgte die Retourkutsche: Tamedia-Präsident Pietro Supino warf den Kritikern Unwissenschaftlichkeit und Panikmache vor. Zum Rest des Beitrags »
Eine Expertin für (fast) alles
Verfasst von Andreas Sträter unter Ressorts am 8. März 2011
Kapka Todorova berichtet für die bulgarische Tageszeitung 24 Tschassa („24 Stunden“) aus Deutschland und muss für diesen Job eine Alleskönnerin sein.
„Dieser Job ist mit einer One-Man-Show zu vergleichen“, sagt Todorova. Vor etwa fünf Jahren hat sie ihre Heimat Sofia für diesen Job verlassen. Viele Auslandskorrespondenten, die aus Deutschland berichten, sind im Verein der Ausländischen Presse mit Sitz in Berlin organisiert. Zum Rest des Beitrags »
Vom Wert freier und unabhängiger Medien
Verfasst von Tina Bettels unter Medienpolitik am 2. Dezember 2010
Wie Medienregulierungen entwickelt und umgesetzt werden und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen, erforscht das europäische Projekt MEDIADEM.
Das Team von Wissenschaftlern aus 14 Ländern hat nun erste Ergebnisse veröffentlicht. In einzelnen Länderberichten hat es die Faktoren analysiert, die die Entwicklung freier und unabhängiger Medien fördern bzw. behindern. Zum Rest des Beitrags »
Grenzüberschreitender Journalismus im heutigen Europa
Verfasst von Sigrid Plöger unter Journalistenausbildung am 18. Mai 2010
Erstveröffentlichung: Frankreich Jahrbuch 2009, Deutsch-Französisches Institut
Europakompetenz scheint auf der Agenda setting länderübergreifender und binationaler Ausbildungsgänge an oberster Stelle zu rangieren, wenn man sich einmal die verschiedenen Angebote im Internet anschaut.
Das gilt vor allem für den Mediensektor und darin speziell für Journalisten, die in ihrer Funktion als Mediatoren nicht nur über diese Fachkompetenz verfügen sollten, sondern sie zur Bewusstmachung eines Massenpublikums für Themen von Europadimension anwenden können. Zum Rest des Beitrags »






