Beiträge getagged mit Geschäftsmodelle

Information muss frei sein – und teuer

Meinung

Qualitätsmedien sind in Gefahr. Ohne ihre Leistung kann eine Gesellschaft sich nicht verständigen.

Der Journalismus muss aber aufhören, sich über wegbrechende Geschäftsmodelle zu beklagen, und selbstbewusst verdeutlichen, was er kann. Es gibt Menschen, die einen Anker für uns auswerfen in den unübersichtlichen Wogen, mit denen das tägliche Geschehen in der globalisierten Welt auf uns einbrandet.
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“Wir machen sogar Gewinn”

Erstveröffentlichung: Il Giornale

Interview mit Adrian Michaels, Group Foreign Editor bei der Telegraph Media Group, über Online-Erfolgsstrategien und die Zukunft der Zeitungen.

Die englische Zeitung Telegraph hat 40 Millionen Leser online im Monat und schreibt schwarze Zahlen. Die Gratis-Internetseite forciert den Dialog mit den Leserinnen und Leser und bezieht diese in die journalistische Arbeit ein. In der Onlineredaktion arbeiten 40 Leute. Zum Rest des Beitrags »

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Die Lehre von 1969

Erstveröffentlichung: Weltwoche 08/10

Der industrielle Journalismus ist wie ein Porsche in die Schweiz eingerollt.

Ältere Leser dieser Kolumne können sich sicher noch an den Porsche 914 erinnern. Der Porsche 914 kam im Herbst 1969 auf den Markt. Seine Besonderheit bestand darin, dass eine Porsche-Karosserie auf ein Volkswagen-Fahrgestell montiert worden war. Der 914er hatte mit dieser Produktionstechnik für einen Porsche einen sehr tiefen Preis. Er kostete 12 250 Mark. Zum Rest des Beitrags »

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Journalismusschulen blühen, Medien welken…

Trotz der schwierigen finanziellen Lage der Nachrichtenmedien blühen offensichtlich die Journalismusschulen.

Der Ausbildungsbereich scheint gegenwärtig der einzige im Mediensektor, der ein gesundes Geschäftsmodell hat. Nicolas Lemann, Dekan der Graduate School of Journalism an der Columbia Universität, schreibt im Chronicle Review, weshalb Journalismusschulen nicht dasselbe Schicksal erreilt wie die Zeitungen. Journalismusschulen sollten einem beibringen (und das machen sie auch), wie man relevanter Nachrichtenproduzent werde, analysiert Lemann. Damit wiege man mittelbar den Verlust einer Berichterstattung auf, die ökonomisch am Abgrund stehende Medienhäuser sich nicht länger leisten können. Zum Rest des Beitrags »

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Mehr Mut zum Standpunkt!

Erstveröffentlichung: Schweizer Journalist 11/2009

Der amerikanische Journalismus befinde sich in „schmerzlichem Wandel“. Sowohl sein Geschäftsmodell als auch der „Sinn für seine Mission“ seien ihm abhanden gekommen.

Wie er seine Relevanz zurückgewinnen könne, fragt der Managing Editor des Columbia Journalism Review, Brent Cunningham. Zunächst konstatiert er, wie sehr Journalisten heute Getriebene seien: Das „aggressive Catering“ eines PR-Apparats, der alle öffentlichen und privaten Institutionen durchdrungen habe, sorge mit seinem endlosen Strom von Nachrichten dafür, dass Reporter nur noch „busy, busy, busy“ seien. Zum Rest des Beitrags »

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Hungerstreik

Erstveröffentlichung: Die Furche

In seinem jüngsten Buch entwirft der amerikanische Medienaktivist Robert McChesney ein kühnes Szenario. Er malt sich aus, die US-Regierung fordere in einem Edikt, „die internationale Berichterstattung drastisch zu reduzieren oder Lokalredaktionen zu schliessen bzw. deren Mitarbeiterzahl und Budgets zusammenzustreichen“.

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Aus der Zeitungskrise mit Heuschrecken oder Patriarchen? Wie wär`s mit Volksaktien?

Erstveröffentlichung: Die Furche / Carta

In Deutschland hat soeben David Montgomery das Handtuch geworfen. Der „Heuschrecken“-Investor hat einen Teil seines Presse-Imperiums, zu dem als Flaggschiff die Berliner Zeitung gehörte, verkaufen müssen.

In den USA sind Chicago Tribune und Los Angeles Times dank des Hasardeurs Sam Zell bis über die Halskrause verschuldet, mussten Insolvenz beantragen und werden wohl demnächst einen neuen Eigentümer finden. Die Hedgefonds, die sich erst kürzlich bei der New York Times eingenistet hatten, sind inzwischen mit dramatischen Verlusten wieder ausgestiegen. Dafür hilft jetzt ein mexikanischer Multimilliardär, Carlos Slim, dem hochverschuldeten Zeitungshaus aus der Klemme. Und in England hat soeben ein russischer Oligarch und früherer KGB-Mann, Alexander Lebedev, den Evening Standard gekauft. Zum Rest des Beitrags »

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