Beiträge getagged mit Kriegsberichterstattung

Der Irak-Krieg in den US-Medien

Erstveröffentlichung: Peace Journalism, War and Conflict Resolution

EJO Research

Kriege haben sich zu mediatisierten Ereignissen entwickelt und als solche durchleben sie in den Medien verschiedene Phasen der Aufmerksamkeit: Aufschwung, Umschwung und Abschwung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „US coverage of conflict and the media attention cycle“, die aktuelle Forschungsergebnisse über die US-amerikanische Irak-Kriegsberichterstattung zusammenfasst.

Als zu Beginn des Irak-Kriegs die US-Regierung die Information verbreitet hat, dass Saddam Huseein Massenvernichtungswaffen besitze und enge Verbindungen zum Al Quaeda-Netzwerk habe, sind die meisten US-Medien zum Sprachrohr der Regierungspropaganda geworden. Zum Rest des Beitrags »

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“Nimm eine Dusche, dann kommt das gut”

Erstveröffentlichung: St. Galler Tagblatt

Das Grauen ist Alltag im Journalismus. Und danach? Welche Spuren hinterlassen solche Katastrophen im Leben der Journalisten selbst? Das war das Thema einer Tagung.

«Man hat auch das Recht, nicht traumatisiert zu sein, wenn man über traumatische Ereignisse berichtet», sagt Gregor Sonderegger, der Russland-Korrespondent des Schweizer Fernsehens.

An einer Tagung des Vereins Qualität im Journalismus berichtete er letzte Woche, wie er Anfang September 2004 quasi aus dem Kugelhagel des Sturms auf die Schule in Beslan heraus reportierte, wo Hunderte Geiseln (Schüler, Eltern, Lehrer) festgehalten wurden. «Ich war wie in einem Tunnel, ich berichtete einfach.» Damals war er noch nicht selber Vater, heute könnte er schwerer auf Distanz bleiben, vermutet er. Zum Rest des Beitrags »

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Die Okkupation der Information

Erstveröffentlichung: St. Galler Tagblatt

Rund um den Kaukasus ist auch ein Krieg um die Information geführt worden.

Der Kaukasus-Krieg weist nicht nur politisch auf eine Zeitenwende hin, sondern auch medial. Und auf mediale Defizite.

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„Da wird es einem zu viel“

Erstveröffentlichung: Der Tagesspiegel

Ulrich Tilgner kritisiert das ZDF, Berichte aus Afghanistan und Marietta Slomka als Peking-Touristin.

Jetzt wird es für 200 Soldaten der Bundeswehr ernst: Sie haben im Norden von Afghanistan die Norweger als schnelle Eingreiftruppe abgelöst. Was bedeutet das für Sie als Journalist?
Diese Truppe übernimmt Heikles wie Einsätze gegen Terroristen und Aufständische, alles Dinge, die nicht fernsehöffentlich sein werden, und wo die Bundeswehr keine Journalisten „embedden“ wird. Das zeigt aber, dass sich die Bundeswehr immer mehr zu einer Kampftruppe entwickelt.

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Kosten, Täter und Opfer

Erstveröffentlichung: Schweizer Journalist 12 /07 + 01 / 08

Allein schon dieser eine Betrag ist atemberaubend: Drei Millionen Dollar blättert die New York Times jährlich hin, um sich im Irak weiterhin ein Korrespondenten-Büro leisten zu können – die Gehälter der Journalisten nicht mitgerechnet.

Nur für Miete, Lebensversicherungen, fürs Wachpersonal, den Stromgenerator. Die Zahlen, die der Columbia Journalism Review (Nov./Dez. 2007) offenlegt, werfen einmal mehr die Frage auf, wie wir über Krieg und Terror informiert werden – und inwieweit es privaten Medienunternehmen zuzumuten ist, die Kosten dafür zu übernehmen. Zum Rest des Beitrags »

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935 Falschaussagen

Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung

Wissenschafter analysieren die Irak-Kampagne der US-Regierung

Dass US-Präsident Bush und seine Regierung im Vorfeld des Irak-Kriegs mit ihrer Behauptung, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen und über enge Verbindungen zu al-Kaida, die Öffentlichkeit belogen haben, ist inzwischen kaum noch strittig. Wie oft und mit welchen Statements sie das getan haben, haben jetzt Forscher auf einer Website dokumentiert.

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Wo 20 Minuten den Blick schlägt

Erstveröffentlichung: Schweizer Journalist Nr. 10 + 11, 2007

Wie berichten Deutschschweizer Zeitungen aus dem Ausland, konkret: über ein so wichtiges Land wie den Iran?

Dieser Frage hat Stefanie Bisig in ihrer Bachelor-Abschlussarbeit untersucht und dabei ganz bewusst so unterschiedlichen Blättern wie der NZZ, dem Tages-Anzeiger, dem Blick und 20 Minuten ihre Aufmerksamkeit gewidmet.

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