Beiträge getagged mit Kurt Imhof

Mit „Coopetition“ Konvergenz gestalten

SRG und Verlage sollten begrenzt zusammenarbeiten, statt sich zu bekriegen.

Es gibt noch Überraschungen im Leben, manchmal sogar zwei: Im Sommer hatte zuletzt Hans-Peter Lebrument den Haudegen geschwungen und uns Kommunikationswissenschaftler in Angst und Schrecken versetzt: „Die schlechtere Garde der zur Wissenschaft Berufenen“ habe „das Feld der Medien und Kommunikation erobert“.

Deren Schaffen sei unbrauchbar, „geprägt von wenig Systematik, von fragwürdiger Forschung-und höchst fragwürdigen Ausbildungskriterien sowie von Resultaten, die wenig verständlich sind“, schrieb er ausgerechnet zum Thema „Dauerbrenner Qualität“ in seiner Verbandspostille Flash extra. Ein paar Monate später kam dann die Volte: Lebruments Verband lud gleich vier „renommierte Medienwissenschaftler“ (O-Ton Verband Schweizer Medien) zu einem Hearing nach Zürich ein, um „aus ihrer Sicht über Lösungsvarianten im Konflikt zwischen der SRG und den privaten Verlegern im Online-Markt nachzudenken“. Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Heftige Kontroversen um Qualitäts-Diskurs

Auch das zweite Jahrbuch zur „Qualität der Medien“ in der Schweiz, das sich erkennbar an das „Project for Excellence in Journalism“ in den USA anlehnt, hat beträchtliches Medienecho ausgelöst.

Insbesondere Journalisten des mächtigsten Zeitungshauses der Schweiz, der tamedia, haben das Forscherteam um Kurt Imhof (Universität Zürich) inzwischen so scharf attackiert, dass die betroffenen Wissenschaftler sich bereits als Opfer einer Medienkampagne sehen.   Zum Rest des Beitrags »

, , , , ,

1 Kommentar

Gastrokritiker mit Allzweck-Zunge

Heute werden wir ausnahmsweise grundsätzlich. Was ist Qualität in den Medien?

Eigentlich ist es eine gute Idee, die Qualität der Schweizer Medien regelmäßig zu bewerten. Das Schlechte an der Idee ist nur, dass sie von Kurt Imhof ist.Der Zürcher Soziologieprofessor Kurt Imhof ist der drehende Derwisch unter unseren Wissenschaftlern. Weil er zu allem etwas zu sagen weiß, sagt er zu allem etwas. Zum Rest des Beitrags »

, , ,

1 Kommentar

Fragile Leuchttürme der Öffentlichkeit

Ein neues Buch nimmt zur Diskussion über die Qualität in den Medien Stellung. In 15 Beiträgen äußern sich Schweizer und deutsche Wissenschafter. Der Titel des Buches lautet “Krise der Leuchttürme öffentlicher Kommunikation. Vergangenheit und Zukunft der Qualitätsmedien”.

Vor einem halben Jahr ging ein Gewitter über der veröffentlichten Öffentlichkeit der Schweiz nieder. Nach der Sommerpause legten Kurt Imhof und seine Mitstreiter von der Universität Zürich ihren Band über die gravierenden Defizite der Schweizer Medien vor. Zweieinhalb Monate später folgte die Retourkutsche: Tamedia-Präsident Pietro Supino warf den Kritikern Unwissenschaftlichkeit und Panikmache vor. Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Verbaler Schlagabtausch zur Zukunft der Medien

Solch einen öffentlichen Diskurs zur Qualität des Journalismus gibt es wohl nur in der kleinen Schweiz.

Der mächtigste Verleger des Landes, Pietro Supino von der tamedia, nimmt öffentlich und ausführlich zu den Thesen von Kurt Imhof Stellung, dem in der Schweiz wohl prominentesten Medienforscher. Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , ,

Keine Kommentare

Der Leser – das bekannte Wesen

Erstveröffentlichung: Weltwoche Nr. 33/2010

Die Boulevardisierung der Medien nehme zu, sagt eine neue Studie. Ja, was denn sonst?

Die Diagnose ist eher banal. Die Medien, speziell die Zeitungen, gehen Richtung Boulevard. Die Qualität der Medien sinkt deswegen. Hauptursache sind die Gratisangebote. So hielt es der Zürcher Soziologe Kurt Imhof letzte Woche in seiner Studie fest.
Zum Rest des Beitrags »

, , , , ,

Keine Kommentare

Beobachtung der Beobachter

Erstveröffentlichung: Die Furche vom 26.8.2010

Mitten im Sommerloch hat sich ein Wunder ereignet: Eine Zürcher Forschergruppe um den Mediensoziologen Kurt Imhof hat zum ersten Mal für die Schweiz ein Jahrbuch „Qualität der Medien“ vorgelegt.

Auf 373 Seiten ist akribisch dokumentiert, wie sich Journalismus und Medien im Nachbarland entwickeln. Den Autoren zufolge sind die Aussichten trübe. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare