Beiträge getagged mit Medienkritik

Medien(selbst)kontrolle in Israel

Dossier

Israel ist ein Land voller Gegensätze und Extreme – eine Demokratie, eine Besatzungsmacht, ein Land im ständigen Kriegszustand, eine Industrienation, ein Land zwischen West und Ost.

Obwohl in Israel Medienpluralismus herrscht, nimmt Israel im Pressefreiheitsranking von Reporter ohne Grenzen nie einen der vorderen Plätze ein – einer der Gründe ist die dort herrschende Militärzensur.

Zudem stimmten Ende 2011 die Abgeordneten der Knesset mit 42 zu 31 Stimmen in erster Lesung für einen Gesetzesentwurf, demzufolge Journalisten wegen übler Nachrede mit einem Bußgeld von umgerechnet bis zu 60.000 Euro bestraft werden könnten. Das Problematische dabei ist, dass die Kläger keinen Schaden nachweisen müssen. Das seien “Giftspritzen für die Demokratie”, sagte Noga Eitan, freischaffende Dokumentarfilmerin, die vor allem für den staatlichen Fernsehsender arbeitet, kürzlich im Gespräch mit der taz.

Wie wirken sich all diese Gegensätze auf das Mediensystem aus? Und wie gelingt es Medien zwischen Militär und nationaler Sicherheit, zwischen Zivilgesellschaft und Pluralismus, ihre journalistische Verantwortung zu wahren? Zum Rest des Beitrags »

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“Medienkritik ist nötiger denn je”

Das „Jahrbuch Qualität der Medien“ erscheint, und einige Medienleute heulen auf. Das war so 2010, als das vom Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich verfasste Jahrbuch erstmals herauskam, und 2011 bleibt es so.

Die empörten Medienchefs erörtern nur am Rande wichtige Befunde der wissenschaftlichen Studie: die wachsende Vorliebe vieler Medien für „weiche“ und eher irrelevante Themen; der Hang, Ereignisse auszuschlachten statt Entwicklungen längerfristig zu verfolgen; der fast unvermeidliche Verlust an Fachkompetenz in kleiner werdenden Redaktionen; der wachsende Einfluss der PR-Strategen auf diese Redaktionen; die Neigung, Meldungen der SDA und anderer Nachrichtenagenturen nicht als solche zu kennzeichnen; die oft unkritische Haltung; oder die Medienkonzentration.

Wer in den Medien arbeitet und diese liebt, weiß nur zu gut, dass die Branche allen Grund hat, sich selbstkritisch über die eigene Arbeit zu beugen. Zum Rest des Beitrags »

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“Die ‘Produtzer’ müssen Medienkritik üben”

Im Netz tobt der Cyberwar gegen Wikileaks. Der Mensch ist nun wirklich jedes anderen Menschen Wolf, ein digitaler Wolf.

Die Ordnungen und Schutzrechte der Nationalstaaten und aller Organisationen, die auf dieser Struktur aufbauen, gelten nicht mehr. „Ich bin kein Kulturpessimist“, wollte Matthias Rath nicht missverstanden werden.  Zum Rest des Beitrags »

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Sie Dummkopf! Sie Schrägschwätzer!

Erstveröffentlichung: Weltwoche 29 / 08

Wir rufen zur Verteidigung der Medienfreiheit auf. Wir tun es auf sehr, sehr tiefem Niveau.
Martin Dummermuth, der Chef des Bundesamtes für Kommunikation, sieht sich als oberster Medienrichter des Landes. Sein letztes Urteil fällte er über die Medienkritik in diesem Land. Die Medienkritik habe ein «sehr, sehr tiefes Niveau».

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Invasion der Media Wwwatchdogs – In den USA boomt die Medienkritik in der Bloggosphäre

Erstveröffentlichung: Message, 2 /2007
In den USA gibt es einen neuen Volkssport: Hexenjagd auf Journalisten.

Immer mehr medienkritische Blogger blasen zum Halali auf die „Vierte Gewalt“ – und die fühlt sich zunehmend verfolgt. Als „Tsunami“ hat Nick Madigan von der Baltimore Sun die Welle abertausender medienkritischer Blogs beschrieben, die derzeit aus den Untiefen des Internets in die Redaktionen schwappt. Howard Fineman, Chefkorrespondent Politik von Newsweek, gestand, dass die oft sehr persönliche Kritik der Blogger „weh tut“. Zum Rest des Beitrags »

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Hartnäckiger Pulverdampf

Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung

Blinde Flecken in der Kritik der Kriegsberichterstattung
Diente der Medienjournalismus als Korrektiv zu Mängeln der Kriegsberichterstattung? Eine Untersuchung überregionaler deutscher Pressetitel äussert sich skeptisch. Sie erkannte blinde Flecken in der Selbstreflexion.

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Die harmlosen Watch-Dogs

Erstveröffentlichung: Message 03/04

Zwischen Konkurrenzschelte und Selbstbeweihräucherung
Eine aktuelle Studie zeigt: Schweizer Medienjournalisten sehen sich als Liebesdiener, allenfalls als Chronisten, mit Medienkritik tun sie sich entsprechend schwer.

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