Beiträge getagged mit New York Times

In „sportlichem Tempo” zur Paywall

Eine konvergente Redaktion für alle Kanäle, eine Online-Paywall, ein Leiter Geschäftsbereich NZZ – die NZZ-Redaktion muss sich schnell auf viele Veränderungen einstellen. Sie könnte aber mit dem neuen Onlinemodell zu einer Vorreiterin werden.

“Zusammenrottungen”, so hört man aus der NZZ-Redaktion, habe es Ende November gegeben, nachdem die Redaktion die interne Mitteilung des NZZ-Verwaltungsrates zur „Konvergenzstrategie” erhalten hatte: Auf den Gängen standen NZZ-Journalistinnen und -Journalisten zusammen und fragten sich, was damit konkret auf sie zukommen würde.

Fest stand lediglich, dass bei der NZZ laut Verwaltungsratsbeschluss „künftig konsequent auf eine konvergente Inhalteproduktion” gesetzt wird. Das bedeutet unter anderem, dass es nur noch eine Redaktion geben wird, die alle Kanäle – Print, Online und Mobile – versorgt. Sie soll, so Chefredaktor Spillmann gegenüber der Redaktion, künftig „medienkonvergente Informationsdienstleistungen” erbringen. Zum Rest des Beitrags »

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Der unmögliche Spagat

Rupert Murdoch kennen Sie bestimmt. Aber auch Arthur J. Sulzberger, der soeben 60 geworden ist?

Sein Name ist eher Eingeweihten ein Begriff. Wie so viele Verleger, sucht er nicht das Rampenlicht. Er ist in fünfter Generation Herausgeber der New York Times – und sein Ur-Ur-Großvater war es, der das Leitmotto dieser hehren Institution erschuf, das in der linken oberen Ecke der Titelseite seit über 100 Jahren den Anspruch der Redaktion verkündet: „All the news that’s fit to print“.
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Patient Journalismus

Auch nach der Krise geht es den Zeitungen nicht gut im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Nun fangen die Medienhäuser an, für ihre Online-Angebote Geld zu verlangen. Seit Montag vergangener Woche ist auch die «New York Times» nicht mehr gratis. Ob es hilft?
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Von der Qualitätssicherung zur Qualitätskultur

Journalistische Qualität im öffentlich-rechtlichen Radio – ein Näherungsversuch

Was ist journalistische Qualität? Und was – bitteschön – ist journalistische Qualität im Radio? Solche Fragen sind aus vielerlei Gründen nicht einfach zu beantworten. So wenig wie es den Journalismus und den Hörfunk schlechthin gibt, so wenig kann es die journalistische Qualität im Radio geben.

Ehrlicherweise müssen wir uns wohl zunächst eingestehen, dass der Journalismus bei vielen Hörfunksendern mehr und mehr zu einer Restgröße geworden ist: Nachrichtensendungen sind aufs Dreiminuten-Format zusammengeschnurrt, ausführlichere Hintergrund-Information ist von Musik und Unterhaltung verdrängt worden. Zum Rest des Beitrags »

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Ein rein demokratisches Problem

Jedes leak zerstört Vertrauen. Über die Zerstörung von Vertrauen denken Medien ungern nach.

Die Frage bringt es auf den Punkt: Hätte Wikileaks die Invasionspläne der Alliierten in der Normandie veröffentlicht, wenn sie ihr zugespielt worden wären? Die Antwort ist klar: Selbstverständlich hätte Wikileaks die Invasionspläne publiziert. Die Rote Armee wäre dann wohl bis Paris vorgerückt.
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Auflagen in den USA sinken weiter

“Es ist ein Privileg, in diesem Land ein Journalist zu sein. Und dennoch hat es noch nie so viel Pessimismus hinsichtlich der Zukunft des Journalismus gegeben wie heute .”

Dies sind die Worte von Charles L. Overby, Vorsitzender des Freedom Forum and Diversity Institute, einer unabhängigen Stiftung, die sich für Presse- und Meinungsfreiheit einsetzt, und Direktor des Newseum, einem interaktiven Museum für die Geschichte des Journalismus in Washington D.C. Zum Rest des Beitrags »

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Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Erstveröffentlichung: Message Nr. 3/2010

Transparenz

Zum journalistischen Handwerk gehört nicht nur eine gründliche Recherche, sondern auch der offene Umgang mit Quellen. Wie transparent arbeiten deutsche und US-amerikanische Qualitätszeitungen?

Informationen sind zu einer Massenware geworden. Journalisten haben die Aufgabe, Orientierung zu bieten – Daten und Fakten einzuschätzen. Je mehr Quellen im Netz verfügbar sind, desto wichtiger ist deren Beurteilung. Berichterstattung ist aber erst dann wirklich transparent, wenn Angaben zu den Quellen aus dem Text hervorgehen. Doch welchen Stellenwert hat die Tranzparenz der Quellen in Qualitätszeitungen? Nehmen US-amerikanische Zeitungen dieses Gebot ernster? Muss man deshalb von unterschiedlichen journalistischen Kulturen sprechen? Zum Rest des Beitrags »

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