Beiträge getagged mit NZZ

Das redaktionelle Umfeld

Wer interessiert sich eigentlich für Luxus- und Stil-Beilagen?

Am schrecklichsten ist es immer im Frühling. Weil jetzt Frühling ist, ist es darum jetzt am schrecklichsten. Immer im Frühling nämlich erfasst unsere Zeitungsredaktionen ein luxuriöser Lemming-Effekt. Gleichzeitig und geballt hauen sie nun ihre Luxus-Beilagen raus.

Die Luxus-Beilagen heißen wechselweise auch Stil-Beilagen. Die einzigen Themen der Luxus- und Stil-Beilagen sind Luxus und Stil. In der Selbstdarstellung der Verlage tönt das so: Finest, die Luxus-Beilage der Sonntags­zeitung, “ist im Luxusbereich positioniert”. First, die Luxus-Beilage der Bilanz, “ist ein hedonistisches Lifestyle-Magazin”. Stil, die Luxus-Beilage der Weltwoche, “inspiriert zum Genuss des Schönen”. Z, die Luxus-Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, beschreibt “die genussvollen Seiten des Lebens”. Luxe, die Luxus-Beilage der Finanz und Wirtschaft, wirkt “im Themenkreis Luxus und Lifestyle”. Luxus, die Luxus-Beilage des Tages-Anzeigers, “präsentiert luxuriöse Themen”. Zum Rest des Beitrags »

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In „sportlichem Tempo” zur Paywall

Eine konvergente Redaktion für alle Kanäle, eine Online-Paywall, ein Leiter Geschäftsbereich NZZ – die NZZ-Redaktion muss sich schnell auf viele Veränderungen einstellen. Sie könnte aber mit dem neuen Onlinemodell zu einer Vorreiterin werden.

“Zusammenrottungen”, so hört man aus der NZZ-Redaktion, habe es Ende November gegeben, nachdem die Redaktion die interne Mitteilung des NZZ-Verwaltungsrates zur „Konvergenzstrategie” erhalten hatte: Auf den Gängen standen NZZ-Journalistinnen und -Journalisten zusammen und fragten sich, was damit konkret auf sie zukommen würde.

Fest stand lediglich, dass bei der NZZ laut Verwaltungsratsbeschluss „künftig konsequent auf eine konvergente Inhalteproduktion” gesetzt wird. Das bedeutet unter anderem, dass es nur noch eine Redaktion geben wird, die alle Kanäle – Print, Online und Mobile – versorgt. Sie soll, so Chefredaktor Spillmann gegenüber der Redaktion, künftig „medienkonvergente Informationsdienstleistungen” erbringen. Zum Rest des Beitrags »

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Der Sondersonderfall

Die großen Medienhäuser in der Schweiz kneifen. Ein Regionalverleger wird darum zum größten SRG-Konkurrenten.

Peter Wanner unterscheidet sich von den anderen Prominenten des Verlagsgeschäfts in zwei Punkten. Das eine ist ein tiefes, das andere ist ein hohes Differenzierungskriterium. Zum einen hat Wanner von allen Prominenten des Verlagsgeschäfts die mit Abstand tiefsten Lachfalten. Zum Rest des Beitrags »

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Ergo sum

Mitunter irrt die kapitalistische Lehre vom Segen des Wettbewerbs. Sie irrt besonders sonntags.

Früher habe ich meine Weltwoche-Kolumne immer am Montag geschrieben. Ich schrieb sie am Montag, weil ich die Sonntagszeitungen noch abwarten wollte. Die Sonntagszeitungen lieferten oft Material, das eine Medienkolumne inspirierte. Inzwischen schreibe ich die Kolumne meist am Samstag. Die Geschichte vom Auf- und Abstieg der Sonntagspresse begann 1969 mit dem Sonntagsblick. Zuvor waren andere Versuche gescheitert, wie etwa das Sonntagsjournal in den sechziger Jahren. Zum Rest des Beitrags »

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Atemlos durch alle Kanäle

Der Medienwandel erfasst auch jene Redaktionen, welche über die Wissenschaft berichten. Können sie davon profitieren, wenn die Medien vermehrt ressortübergreifend arbeiten?

Derzeit werden drei Varianten erkennbar, wie große Medienhäuser auf die Konvergenz, auf das Zusammenfließen der Mediengattungen, reagieren: Im Extremfall werden, wie bei der SRG, einzelne Fernseh-, Radio- und Online-Redaktionen zusammengefasst. Zum Rest des Beitrags »

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Aktuelle Bedrohungen

Es gibt nichts Schlimmeres für ­Journalisten, als wenn etwas passiert.

Nehmen wir zum Beispiel die Bunte. Die Bunte findet es mitteilenswert, dass in Japan Probleme bestehen. Darum fragt die Bunte die Prominenten dieser Welt, was sie über die Probleme in Japan denken — von Claudia Kleinert (41, Wetterfee) bis Udo Jürgens (76, Entertainer).
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Verbaler Schlagabtausch zur Zukunft der Medien

Solch einen öffentlichen Diskurs zur Qualität des Journalismus gibt es wohl nur in der kleinen Schweiz.

Der mächtigste Verleger des Landes, Pietro Supino von der tamedia, nimmt öffentlich und ausführlich zu den Thesen von Kurt Imhof Stellung, dem in der Schweiz wohl prominentesten Medienforscher. Zum Rest des Beitrags »

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