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Beiträge getagged mit Österreich
Die Qualität, die sie meinen
Verfasst von Claus Reitan unter Ethik & Qualitätssicherung, Pressefreiheit am 18. Mai 2012
Zur Lage der Medienlandschaft in Österreich: Politische Unabhängigkeit setzt wirtschaftlichen Erfolg voraus. Das eine wie das andere ist schwierig zu erreichen. Kritik und Kontrolle durch Medien entscheiden über Qualität einer Demokratie.
Auf kaum etwas ist eine Demokratie so angewiesen wie auf die Qualität ihrer Vermittlung. Doch kaum etwas wird hierzulande so gering geschätzt, so behindert wie Medienqualität. Das hat teils historische, teils politische Ursachen. Für die Zukunft ist wenig an Besserung der Umstände zu erwarten. Es sei denn, Umdenken setzt ein.
Wie so oft, kommt man auch in dieser Sache um Grundsätzliches nicht herum. Diesfalls ist zu sagen: Freiheit nachrichtlicher Medien bedarf der Unabhängigkeit ihrer Verlage und Unternehmen. Diese Unabhängigkeit wiederum setzt geschäftlichen Erfolg und Freiheit vom Zugriff Dritter voraus. Das eine wird schwer gemacht, das andere nicht gewährt. Zum Rest des Beitrags »
Mehr Transparenz!
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Medienpolitik am 11. Mai 2011
95 Millionen Euro geben die österreichische Regierung, die Gebietskörperschaften und staatsnahe Unternehmen jährlich für Inserate aus – und das Gros dieses Werbeaufwands kommt offenbar den großen Gratis- und Boulevardblättern zugute.
Gerade mal 1,7 Millionen Euro staatlicher Gelder stehen dagegen in einem anderen Topf für Journalistenausbildung, für die Förderung des Korrespondentennetzes und die Leseförderung zur Verfügung, knapp 11 Millionen Euro werden an indirekten Subventionen an Zeitungsverlage zur Vertriebsförderung und zur Förderung der regionalen Vielfalt von Tageszeitungen ausgeschüttet. Zum Rest des Beitrags »
Wechselseitiges Lernen
Verfasst von Klaus Bichler unter Ethik & Qualitätssicherung am 23. März 2011
„Wir machen, was keiner mehr macht: mit den Leuten reden.“
So charakterisiert Stefan Kaltenbrunner, Chefredakteur des österreichischen Magazins Datum die „öffentliche Blattkritik“, die vor kurzem bei seinem Magazin eingeführt wurde. Zu jeder neuen Ausgabe lädt Datum einen Gastkritiker ins Literaturhaus Wien, um gemeinsam mit dem Publikum und der Redaktion über Geschichten, Fotos aber auch über journalistisches Selbstverständnis, generelle Blattgestaltung und -struktur zu diskutieren. Zum Rest des Beitrags »
Ein kleiner Schritt zu mehr Selbstkontrolle
Verfasst von Daniela Kraus und Klaus Bichler unter Ethik & Qualitätssicherung am 4. Februar 2011
Österreichs Presserat ist wieder auferstanden, fast zehn Jahre nach seiner Auflösung im Streit. Das neue Selbstkontrollorgan hat allerdings mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie damals.
Der österreichische Presserat wurde 1961 vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und der Journalistengewerkschaft ins Leben gerufen, doch fiel es ihm schwer, mit den Entwicklungen in der Medienindustrie Schritt zu halten. Zum Rest des Beitrags »
“Die ‘Produtzer’ müssen Medienkritik üben”
Verfasst von Patricia Käfer unter Neue Medien & Web 2.0 am 20. Dezember 2010
Im Netz tobt der Cyberwar gegen Wikileaks. Der Mensch ist nun wirklich jedes anderen Menschen Wolf, ein digitaler Wolf.
Die Ordnungen und Schutzrechte der Nationalstaaten und aller Organisationen, die auf dieser Struktur aufbauen, gelten nicht mehr. „Ich bin kein Kulturpessimist“, wollte Matthias Rath nicht missverstanden werden. Zum Rest des Beitrags »
Medien, auf in den Dialog!
Verfasst von Patricia Käfer unter Neue Medien & Web 2.0 am 18. Oktober 2010
Das Internet gaukelt uns etwas vor: Jede Art von Information sei verfügbar – überall, gratis, jederzeit, für jedermann.
Doch der Schein der digitalen Welt trügt. Denn nach wie vor sind „Wissensvermittler“ nötig – „Intermediäre“ nennt sie Otfried Jarren, Ordinarius am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. Dazu zählt er etwa Parteien, Kirchen, NGOs, Interessensgemeinschaften, Museen, Bildungseinrichtungen und selbstverständlich die Massenmedien.
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Wie neue Technologien die Recherche verändern
Verfasst von Daniela Kraus unter Neue Medien & Web 2.0 am 13. September 2010
EJO-Research
40 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Österreichs Politikjournalisten mit Recherche. Doch wo recherchieren sie bevorzugt? Welche Quellen werden weniger berücksichtigt?
Diesen Fragen widmet der eben erschienene „Journalisten-Report III“ einen seiner Schwerpunkte. Die Forscher haben herausgefunden, dass Offline-Methoden wie Gespräche und Telefonate nach wie vor die beliebtesten Recherchemittel sind. Zum Rest des Beitrags »








