Beiträge getagged mit Print

Auf der Suche nach einem neuen Geschäftsmodell

Eine Studie des Project for Excellence in Journalism (PEJ) zeigt: Einige US-Zeitungen erschließen bereits durchaus erfolgreich neue Einnahmequellen im Internet. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die Unternehmenskultur ändert.

Die Forscher des PEJ haben für die Studie Interviews mit leitenden Angestellten von 13 US-amerikanischen Medienunternehmen geführt, zu deren Imperium insgesamt 330 Tageszeitungen gehören. Die Befragung zeigt: Vor allem „kulturelle Probleme“ zwischen Print und Online verhindern in vielen Unternehmen die Erschließung neuer digitaler Einnahmequellen. Viele Mitarbeiter, die schon lange für die Zeitung tätig seien, hingen an alten Gewohnheiten und könnten sich nicht in das Online-Medium einfinden. Ebenso sei es schwierig, Online-Anzeigenverkäufer für das Medium Print zu  begeistern.

Die Studie macht deutlich, dass der Geschäftserfolg und damit die Zukunft der Zeitungen sehr stark vom jeweiligen Management-Ansatz des Unternehmens und von seiner Unternehmenskultur abhängt und nicht nur von externen Trends beeinflusst wird, fasst Tom Rosenstiel, Direktor des beim Think-Tank Pew Research Center for the People and the Press angesiedelten PEJ, eines der Hauptergebnisse zusammen. Zum Rest des Beitrags »

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In „sportlichem Tempo” zur Paywall

Eine konvergente Redaktion für alle Kanäle, eine Online-Paywall, ein Leiter Geschäftsbereich NZZ – die NZZ-Redaktion muss sich schnell auf viele Veränderungen einstellen. Sie könnte aber mit dem neuen Onlinemodell zu einer Vorreiterin werden.

“Zusammenrottungen”, so hört man aus der NZZ-Redaktion, habe es Ende November gegeben, nachdem die Redaktion die interne Mitteilung des NZZ-Verwaltungsrates zur „Konvergenzstrategie” erhalten hatte: Auf den Gängen standen NZZ-Journalistinnen und -Journalisten zusammen und fragten sich, was damit konkret auf sie zukommen würde.

Fest stand lediglich, dass bei der NZZ laut Verwaltungsratsbeschluss „künftig konsequent auf eine konvergente Inhalteproduktion” gesetzt wird. Das bedeutet unter anderem, dass es nur noch eine Redaktion geben wird, die alle Kanäle – Print, Online und Mobile – versorgt. Sie soll, so Chefredaktor Spillmann gegenüber der Redaktion, künftig „medienkonvergente Informationsdienstleistungen” erbringen. Zum Rest des Beitrags »

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Nach dem Print-Tod wartet kein Paradies

Wenn Zeitungen nicht mehr erscheinen, wandelt sich der Beruf radikal – nicht nur zum Besseren.

Während mehrere Großverlage im deutschen Sprachraum, darunter Ringier und Springer, sich durch die Zusammenlegung mehrerer Redaktionen für die Online-Zukunft rüsten, haben in den USA bereits seit geraumer Zeit einige Zeitungs-Titel ihre Printausgabe eingestellt und erscheinen nur noch im Internet. Die Capital Times in Madison/Wisconsin gehört zu den Pionieren, die diesen Schritt gewagt haben, und sie hat jetzt Aussicht, als jene Zeitung in die Geschichte einzugehen, deren Transformationsprozess als erster umfassend erforscht wurde.

„Journalism as Process“ – die Studie verkündet bereits in ihrem Titel, worum es der Autorin Sue Robinson von der University of Wisconsin vor allem geht: Zu zeigen, wie in einer professionell erstellten Online-Zeitung traditionelle Grenzen und auch klar definierte Berufsrollen verschwimmen und Nachrichten nicht mehr als „fertiges Produkt“ präsentiert werden, sondern in einem permanenten Interaktionsprozess zwischen Journalisten und Publikum entstehen und fortgeschrieben werden. Zum Rest des Beitrags »

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Die Zukunft der SRF ist online

Wie breit kann sich das Schweizer Radio und Fernsehen im Internet machen, ohne die Meinungsvielfalt zu gefährden?

Für viele ist sie immer noch unvorstellbar, aber sie ist längst da: die konvergente Medienzukunft. Im Internet treffen all die Medien als Wettbewerber aufeinander, die bisher eher nebeneinander her gewirtschaftet haben, ohne einander richtig weh zu tun.
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Print versus online in Österreich

Nutzer von Online-Zeitungen in Österreich sind meist jung, männlich, hoch gebildet und berufstätig. Leser von gedruckten Zeitungen sind im Vergleich häufig älter, weiblich und nicht berufstätig.

Diese Nutzerprofile sind das Ergebnis einer Untersuchung, die derzeit von Birgit Stark an der Kommission für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung (Österreichische Akademie der Wissenschaften) durchgeführt wird. Im Rahmen des Projektes “Medienrepertoires im Wandel” werden die Daten der österreichischen Media-Analyse ab 1996 in Hinblick auf veränderte Nutzungsmuster aufbereitet. Zum Rest des Beitrags »

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Proudly content free

Erstveröffentlichung: Neue Zürcher Zeitung vom 10.05.2010

Nicht alles im Netz ist Remix. Der Respekt vor Medien- und Textgattungen darf bestehen bleiben.

Verändert sich der Journalismus, wenn er aus dem Print- ins elektronische Medium wechselt? Nur die Formenvielfalt wird größer, und der traditionelle Journalismus erhält die Chance, seine Stärken wieder vermehrt zu nutzen.

Eine rot umrandete Warnung ziert als Eigenwerbung eine ganze Seite der US-Zeitschrift: « Harper’s Magazine is 100% Content Free!» Darauf auch ein rotes Warnschild, auf dem das Wort «content» durchgestrichen ist.
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Der kleine Unterschied: Print vs. Online

Erstveröffentlichung: Schweizer Journalist Nr. 4+5/2010

Für den Standard in Österreich war es nur ein Aprilscherz, aber viele andere Qualitätszeitungen machen jetzt ernst: Die Londoner Times, die sich im Besitz von Rupert Murdoch befindet, Le Monde und Figaro sowie die Axel Springer AG haben sich in Europa vorgenommen, Bezahlinhalte durchsetzen, und in den USA hat die New York Times denselben Schritt avisiert.

Ob die Kehrtwende der Kehrtwende gelingt, auf diese Gretchen- und Überlebensfrage des Qualitätsjournalismus gibt es im Moment keine verlässliche Antwort.

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