- EJO
- Ziele
- Team
- Impressum
- Bücher
- Kreative Zerstörung – Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA
- Fusionierende Medien, konvergierende Redaktionen
- Journalismus, PR und ihr Kampf um Aufmerksamkeit
- Medienjournalismus in der Aufmerksamkeitsspirale: Probleme, Perspektiven, Visionen
- Wirtschaftsjournalismus, Unternehmenskommunikation und Redaktionsmanagement
- Journalismus. Das Lehr- und Handbuch
- Der Journalist als “Homo oeconomicus”
- Die Hexenmeister der Information
- Partner
- Kontakt
Beiträge getagged mit Rupert Murdoch
Zur Macht und Ohnmacht von Medienmogulen
Verfasst von Peter Franke unter Medienpolitik am 8. Mai 2012
Eine Untersuchung zu Rupert Murdochs News Corporation in Großbritannien und Australien
Könige, Kaiser, Präsidenten – viele auf den ersten Blick einleuchtende Akteure würden dazu taugen, den Einband einer theoretischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Machtkonzeptionen zu zieren. Nicht so im Falle der Veröffentlichung von Barry Hindess (1996). Von deren Umschlag prangt vielmehr ein Bild von Orson Welles alias Medienmogul William Randolph Hearst aus dem Film Citizen Kane.
Auf den weiteren über 180 Seiten folgt kein einziger Hinweis darauf, weshalb Medienmogulen im Allgemeinen oder Hearst im Besonderen tatsächlich das Attribut „machtvoll“ zugeschrieben werden könnte. Dies ist symptomatisch: Die Assoziierung von Medienmogulen mit Macht erfolgt häufig reflexhaft und wird als Selbstverständlichkeit präsentiert.
Obwohl erst nach Fertigstellung der Studie enthüllt, bestätigt auch der Umgang mit dem aktuellen Abhörskandal rund um die britischen Zeitungen von Rupert Murdochs News Corporation diese Ausgangsbeobachtung. Trotz zum Teil entwaffnender Befragungen und hohem öffentlichen Druck, der in der Schließung der News of the World gipfelte, strotzt die Berichterstattung nur so vor Formulierungen wie „heimlicher Herrscher Großbritanniens“. Wer doch über seinen „Machtverlust“ spekuliert, hegt zumindest keine Zweifel, dass Murdoch tatsächlich Macht zu verlieren hat. Als bedürfe es für diese Annahme keiner weiteren Erläuterungen. Zum Rest des Beitrags »
Zweierlei Maß bei der Skandalisierung
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Ethik & Qualitätssicherung am 23. Februar 2012
Was muss eigentlich noch alles passieren, bis der mutmaßlich mächtigste Medienmogul der Welt zurücktritt?
Rupert Murdoch hat zwar kein öffentliches Amt inne wie Christian Wulff, der bisherige deutsche Bundespräsident, oder Philipp Hildebrand, bis vor kurzem Präsident der Schweizer Nationalbank. Ob Murdoch rechtlich für den wohl größten Abhörskandal, in den je ein Medienunternehmen involviert war, zu belangen ist, sei dahingestellt. Dass er politisch und moralisch als Unternehmenslenker die Mitverantwortung dafür trägt, dass seine Journalisten illegal und systematisch über 6000 Telefone abgehört haben, steht außer Frage.
Es geht nicht mehr um einzelne schwarze Schafe, die es in vielen großen Redaktionen gibt. Unter Murdochs Oberaufsicht ist eine Unternehmens-(Un-)Kultur entstanden, die auf bisher beispiellose Weise den Journalismus verludern ließ. Krasser wurde selten die Pressefreiheit missbraucht – und damit wohl auch gefährdet, weil solch kriminelle Energie natürlich Gegenreaktionen provoziert, um die Medien an die Kandare zu legen. Zum Rest des Beitrags »
Abgesang auf drei Tycoons
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Medienökonomie am 4. August 2011
Es war fast schon wie im Film von vorgestern. Auf einmal waren die drei wieder da: Leo Kirch, Silvio Berlusconi und Rupert Murdoch, die Tycoons, die das Mediengeschäft in den achtziger und neunziger Jahren aufgemischt und bestimmt haben.
Nachrufe auf den einen, dessen Reich längst zerfallen ist. In den Schlagzeilen aber auch die beiden anderen, weil sie ihre Macht so skrupellos missbraucht haben (oder haben missbrauchen lassen), Zum Rest des Beitrags »
Freiwillige Blindheit
Verfasst von Kurt W. Zimmermann unter Ethik & Qualitätssicherung am 1. August 2011
Noch enger als im Fall Rupert Murdoch ist die Liaison von Medien und Regierung nur in der Schweiz.
Es ist selten, dass sich die Journalisten völlig einig sind. Mit Rupert Murdoch trat der rare Fall ein. Seitdem sind sich die Journalisten völlig einig, dass Medien und Politik streng getrennt sein müssen. Diese These dämmerte den Journalisten erst nach den Vorfällen in England. Dort hatte Verleger Murdoch jahrzehntelang eine enge Liaison mit den rechten wie linken prime ministers Margaret Thatcher, John Major, Tony Blair, Gordon Brown und David Cameron gepflegt.
Zum Rest des Beitrags »
iPad-Zeitung sorgt für Skepsis
Verfasst von Thilo Kötters unter Medienökonomie, Neue Medien & Web 2.0 am 28. Februar 2011
Medienmogul Rupert Murdoch setzte Anfang Februar wieder einmal Maßstäbe, als er mit „The Daily“ die erste speziell für das iPad entwickelte Zeitung an den Start brachte.
Auch deutsche Verleger versuchen sich an Lösungen für Apples Tablet-Computer. Sie setzen allerdings bis jetzt ausschließlich auf Modifizierung und Weiterentwicklung ihrer Print-Produkte.
Zum Rest des Beitrags »
Gemeinsam gegen Murdoch
Verfasst von Marcello Foa unter Ethik & Qualitätssicherung, Medienjournalismus am 27. Oktober 2010
Ausnahmsweise geht es mal nicht um Berlusconi. Die Konzentration der TV-Sender, die Berlusconi gehören, sei sogar marginal im Vergleich zu dem, was wahrscheinlich bald in Großbritannien passieren wird, berichten britische Zeitungen.
Die Expansion von Rupert Murdoch, dem „grand old man“ der Verlagsindustrie, hat britische Zeitungverlage dazu veranlasst, ihre politischen und redaktionellen Differenzen beiseite zu legen und sich zusammenzuschließen, um ihn aufzuhalten.
Zum Rest des Beitrags »







