Beiträge getagged mit Tages-Anzeiger

Zur Skandaldynamik in der Wirtschaft

Internationale Großbanken und Unternehmen stehen seit einigen Jahren europaweit zunehmend im Fokus der – oftmals skandalisierten – Berichterstattung.

Inwieweit Skandalisierungen in der Wirtschaftsberichterstattung in der Schweiz seit den 1960er Jahren zugenommen haben, hat nun der Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich analysiert. Wichtigstes Ergebnis: Die fög-Studie „Zur Skandaldynamik in der Wirtschaft“ zeigt eine kontinuierliche Zunahme der Bedeutung von Wirtschaftsskandalen im Mediendiskurs. Vor allem ab den 1990er Jahren erhalten Skandalisierungen von Wirtschaftsthemen massiv mehr Aufmerksamkeit.

Immer häufiger gehören sie seitdem in der Berichterstattung der vom fög untersuchten Medien Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger und Blick zu den zehn größten Kommunikationsereignissen pro Jahr. Während in den 1980ern vor allem die Pharmabranche mit dem Seveso-Giftgasskandal und dem Brand beim Chemiekonzern Sandoz Negativschlagzeilen machte, dominiert seit 1998 die Berichterstattung über die Finanzindustrie die Liste der Wirtschaftsskandalisierungen, ausgehend vom Kollaps der Lehman Brothers bis zum Versagen der Finanzmärkte. Zum Rest des Beitrags »

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Der hl. Philipp

Der Fall Hildebrand zeigt, in welch traurigem Zustand der Recherchierjournalismus in der Schweiz ist.

Zuerst zur Dimension des Deals. Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand verdient 995 000 Franken. In Zürich fallen dafür 375 000 Franken an Einkommenssteuern an. Seine Ehefrau Kashya zockte also mit zwei Dritteln seines verfügbaren Jahreslohns, als sie über 400 000 Franken hinter seinem Rücken in eine Dollarspekulation steckte.

Das sollen wir glauben? Wir sollen glauben, sie habe ihm von ihrem Deal kein Sterbenswort gesagt? Wir sollen glauben, ihr perfektes Timing des Deals, kurz vor der Frankenanbindung, sei reiner Zufall? Seltsam, aber alle Schweizer Journalisten glauben das felsenfest. Zum Rest des Beitrags »

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Atemlos durch alle Kanäle

Der Medienwandel erfasst auch jene Redaktionen, welche über die Wissenschaft berichten. Können sie davon profitieren, wenn die Medien vermehrt ressortübergreifend arbeiten?

Derzeit werden drei Varianten erkennbar, wie große Medienhäuser auf die Konvergenz, auf das Zusammenfließen der Mediengattungen, reagieren: Im Extremfall werden, wie bei der SRG, einzelne Fernseh-, Radio- und Online-Redaktionen zusammengefasst. Zum Rest des Beitrags »

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Aktuelle Bedrohungen

Es gibt nichts Schlimmeres für ­Journalisten, als wenn etwas passiert.

Nehmen wir zum Beispiel die Bunte. Die Bunte findet es mitteilenswert, dass in Japan Probleme bestehen. Darum fragt die Bunte die Prominenten dieser Welt, was sie über die Probleme in Japan denken — von Claudia Kleinert (41, Wetterfee) bis Udo Jürgens (76, Entertainer).
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Ein putziges Relikt

Die «Vauvau» lebt. Die Vollversammlung der revolutionären Medienarbeiter kämpft weiter für uns.

Bevor es zur externen Volksabstimmung kommt, kam es zur internen Abstimmung in der Redaktion. Das Resultat war links, wie erwartet. Die Redaktion des Tages-Anzeigers, so teilte sie nun ihren Lesern bedeutungsschwer mit, «empfiehlt mehrheitlich die Annahme der SP-Steuerinitiative». Zum Rest des Beitrags »

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Der Tag hat nur 3 700 000 Stunden

Draußen ist es novembergrau. Darum langweilen wir unsere Leser mit ein paar grauen Statistiken.

Es müssen noch goldene Zeiten gewesen sein, damals, Mitte der siebziger Jahre. 1975 verbrachte der Medienkonsument täglich 50 Minuten mit Zeitungslesen. Heute sind es noch 27 Minuten am Tag. Zum Rest des Beitrags »

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Verbaler Schlagabtausch zur Zukunft der Medien

Solch einen öffentlichen Diskurs zur Qualität des Journalismus gibt es wohl nur in der kleinen Schweiz.

Der mächtigste Verleger des Landes, Pietro Supino von der tamedia, nimmt öffentlich und ausführlich zu den Thesen von Kurt Imhof Stellung, dem in der Schweiz wohl prominentesten Medienforscher. Zum Rest des Beitrags »

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