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Beiträge getagged mit tamedia
„Der Ruf der Stunde“
Verfasst von Kurt W. Zimmermann unter Medienökonomie am 20. Februar 2012
Alle fordern “Transparenz, Transparenz, Transparenz!”. In den Medien ist das nicht ganz falsch.
Das beste Beispiel kennen selbst in der Medienbranche nur ganz wenige, wenngleich das Beispiel über dreißig Jahre alt ist. Das Beispiel stammt aus Basel.
In den siebziger Jahren war der Zürcher Verleger Max Frey Mehrheitsaktionär der damaligen Basler Nachrichten. 1977 fusionierte sein Blatt mit der National-Zeitung zur neuen Basler Zeitung. Max Frey hielt in der Folge an der Basler Zeitung 50 Prozent. Im Verwaltungsrat hatte er darum ein Vetorecht. Freys Geschäftsführer Beat Curti nahm für ihn an den VR-Sitzungen der Basler Zeitung teil.
Max Frey hielt die 50-Prozent-Beteiligung geheim. In den VR-Protokollen jener Zeit taucht nicht einmal der Name seines Geschäftsführers Curti auf. Warum wollte Frey keine Transparenz? Er fürchtete, dass die isolationistische Basler Gesellschaft einen Zürcher nicht akzeptieren würde. Es hätte Leser und Umsatz gekostet. Zum Rest des Beitrags »
Heftige Kontroversen um Qualitäts-Diskurs
Verfasst von Tina Bettels unter Ethik & Qualitätssicherung am 17. Oktober 2011
Auch das zweite Jahrbuch zur „Qualität der Medien“ in der Schweiz, das sich erkennbar an das „Project for Excellence in Journalism“ in den USA anlehnt, hat beträchtliches Medienecho ausgelöst.
Insbesondere Journalisten des mächtigsten Zeitungshauses der Schweiz, der tamedia, haben das Forscherteam um Kurt Imhof (Universität Zürich) inzwischen so scharf attackiert, dass die betroffenen Wissenschaftler sich bereits als Opfer einer Medienkampagne sehen. Zum Rest des Beitrags »
Zum Ersten, zum Zweiten . . .
Verfasst von Kurt W. Zimmermann unter Medienjournalismus, Medienökonomie am 23. Mai 2011
Picasso, Patek Philippe und nun Tele Züri. Wir bieten mit in einer Live-Auktion der Medienwelt.
Eine Auktion ist etwas anderes als ein Verkauf. Bei einem Verkauf wird gekauft. Bei einer Auktion wird oft nur so getan, als würde gekauft. Bei einer Auktion sind viele dabei, die gar nicht kaufen wollen. Sie bieten nur mit, weil sie die prickelnde Atmosphäre der Versteigerung erleben wollen. Zum Rest des Beitrags »
Kein Pardon für den Garagisten
Verfasst von Kurt W. Zimmermann unter Medienökonomie am 20. April 2011
Der Gewerbeverband verzeigt Tamedia wegen zu hoher Preise – ein Anlass für eine kleine Medienlektion.
Der Garagist aus Neuenburg wollte im Pendlerblatt 20 minutes inserieren. Er konnte es sich nicht leisten. Denn die Anzeige kostete nun 45 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Auch die kleine Werbeagentur aus Morges konnte es sich nicht mehr leisten. Zum Rest des Beitrags »
Komm, wir spielen Duopoly
Verfasst von Kurt W. Zimmermann unter Medienökonomie am 10. Januar 2011
Merken wir überhaupt noch, wie verdorrt unsere politische Medienlandschaft ist?
Kurz vor Weihnachten reichte SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger eine Interpellation ein. Er stellte darin eine rhetorische Frage: “Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass eine möglichst große Medienvielfalt eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie darstellt?” Zum Rest des Beitrags »
Verbaler Schlagabtausch zur Zukunft der Medien
Verfasst von Stephan Russ-Mohl unter Ethik & Qualitätssicherung am 12. November 2010
Solch einen öffentlichen Diskurs zur Qualität des Journalismus gibt es wohl nur in der kleinen Schweiz.
Der mächtigste Verleger des Landes, Pietro Supino von der tamedia, nimmt öffentlich und ausführlich zu den Thesen von Kurt Imhof Stellung, dem in der Schweiz wohl prominentesten Medienforscher. Zum Rest des Beitrags »







