Beiträge getagged mit Web 2.0

Regionale Medien und das Web 2.0

Partizipativer Journalismus: Motor für mehr publizistische Vielfalt – oder Marketing-Instrument der Redaktionen? Studie untersucht die Strategien von Regionalzeitungen im Zeitalter von Web 2.0

Unter dem Einfluss des Social Web experimentieren Redaktionen weltweit mit neuen Formen der Publikumsbeteiligung. Vom BILD-Leserreporter bis hin zum britischen Guardian, der seine Leser und User einlud, gemeinsam mit den Redakteuren online riesige Datensätze nach Hinweisen auf steuersündige Abgeordnete zu durchkämmen, werden derzeit die verschiedensten Modelle erprobt. Doch trägt dieser neue „partizipative Journalismus“ tatsächlich zur publizistischen Vielfalt bei – und welche Bedeutung messen ihm die Verantwortlichen in den Medienhäusern zu?

Antworten auf diese Frage gibt jetzt ein Forschungsprojekt der Dortmunder Journalismuswissenschaftlerin Annika Sehl. Im Rahmen ihrer Studie „Partizipativer Journalismus in Tageszeitungen. Eine empirische Analyse zur publizistischen Vielfalt im Lokalen“ hat sie Chefredakteure und Redaktionsverantwortliche deutscher Tageszeitungen befragt und zudem eine Inhaltsanalyse der Printausgaben der Braunschweiger Zeitung, der Rheinischen Post und der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vorgenommen. Zum Rest des Beitrags »

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Neue Technologien verdrängen nicht das Lesen

Eine Studie von Roger Bohn und James Short (University of California in San Diego) räumt mit dem Märchen auf, dass mediale Darstellungsformen, die visuell stimulieren, lesefaul machen und das geschriebene Wort verdrängen.

36 Prozent der 100 000 Wörter, die Amerikaner jeden Tag konsumieren, nehmen sie lesend auf. Die Studie zeigt, dass der Durchschnittsbürger 2008 dreimal so viel gelesen hat wie noch 1980. Daraus lasse sich schliessen, dass die neuen Technologien – wider Erwarten – das Lesen fördern. Zum Rest des Beitrags »

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Erdbeben für den Journalismus

Erstveröffentlichung: Weltwoche 03/10

Die Katastrophe in Haiti hat uns gezeigt, wie die Medienwelt von morgen funktioniert.

Manchmal braucht es ein spezielles Ereignis, damit eine Theorie zur sichtbaren Praxis wird. Das spezielle Ereignis war das Erdbeben in Haiti. Morgens um zwei schaltete ich CNN ein. CNN hatte keine Videos aus Haiti, weil Telefon und Strom immer wieder zusammenbrachen. Die einzigen Bilder, die der Sender ausstrahlen konnte, stammten von Facebook. Es waren Fotos von eingestürzten Häusern, die mit dem Handy aufgenommen und ins Netz gestellt worden waren. Zum Rest des Beitrags »

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Web 2.0 Avantgarde

Europäisches Journalismus Observatorium

In Deutschland hat soeben die Piraten-Partei zwei Prozent der Stimmen ergattert – ohne professionell organisierten Wahlkampf, mit einer Agenda, die darauf zielte, Freiheit im Internet unbegrenzt zu sichern. Zugleich wird der Umgangston zwischen Onlinern und der „alten“, oftmals regulierungswütigen Politik unerbittlicher.

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Gegenthesen zum Internet-Manifest

Erstveröffentlichung: Message 4

Das Internet-Manifest, das eine Zahl arrivierter Online-Journalisten und Blogger Anfang September formuliert hat, sorgt für viel Diskussionsstoff. Stephan Russ-Mohl erhebt 17 Einwände gegen die 17 Positionen des Manifests.

1. Das Internet ist anders.
… aber Journalismus im Internet ist nicht notwendig gratis.

2. Das Internet ist kein Medienimperium.
… aber Medienimperien im Internet (Google, Microsoft & Co) sind die neuen Oligopolisten.

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Journalismus: Die Wiki-Spuren in Österreichs Medien

Erstveröffentlichung: Die Presse

Online-Suchmaschinen und Web-Lexika sind drittwichtigste Quelle heimischer Politikjournalisten.

Das Zeitwort „googeln“ steht nicht umsonst seit Jahren im Wörterbuch – wir tun es schließlich oft genug. Journalisten allerdings besonders häufig: 97 Prozent aller österreichischen Berichterstatter, die sich mit dem Thema Innenpolitik beschäftigen, nutzen täglich eine Online-Suchmaschine – und zu wiederum 95 Prozent davon heißt diese Suchmaschine Google. Google also setzt die Agenda. Wie seriös ist Wikipedia?

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Ein Detektor für Bullshit

Erstveröffentlichung: Schweizer Journalist 8+9 / 2009

 “Detecting Bull” spürt nicht nur “Bullshit” in den Medien auf, sondern zeigt, wie künftige Journalismus-Lehrbücher aussehen könnten.

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