
Ein Blick auf die Deutschland-Berichterstattung der russischen staatlichen Nachrichtenagentur TASS zeigt: Die Agentur wählt vor allem Themen aus, die Krise, Konflikt und Skandal betonen, und gibt kritischen Stimmen viel Raum. Ein solches Deutschlandbild erlaubt es der Propaganda, den Westen als gescheitert und Russland vor diesem Hintergrund als stabiler darzustellen.
Propaganda nutzt zahlreiche Strategien; einige davon, etwa die emotionale Mobilisierung durch Hassrede, fallen sofort ins Auge: Sie sind laut, aggressiv und oft schrill. Andere Strategien, etwa die selektive Darstellung von Informationen, sind weniger leicht zu erkennen, weil jede einzelne Meldung für sich genommen faktisch korrekt sein kann.
Wie bei einem Puzzle kann jedes einzelne Teil unauffällig wirken, entscheidend ist jedoch das Gesamtbild. Genau das lässt sich am Beispiel der russischen staatlichen Nachrichtenagentur TASS beobachten. Viele einzelne Meldungen über Deutschland erscheinen zunächst als neutrale Informationsbeiträge. In ihrer Gesamtheit vermitteln sie jedoch ein Bild Deutschlands als Land der Krise, des Streits und des Kontrollverlusts.
Was wurde analysiert
Auf der russischsprachigen Website der TASS findet sich der Hashtag „Deutschland“, unter dem die Agentur Meldungen zur Bundesrepublik bündelt. Für diese Analyse wurden alle Beiträge aus dem Zeitraum Februar bis März 2026 ausgewertet – insgesamt 608 Texte.
Um Veränderungen in der TASS-Berichterstattung über Deutschland sichtbar zu machen, bezieht der Text auch die Zeit vor dem Angriff auf die Ukraine ein. Analysiert wurden deshalb auch alle Meldungen unter dem Hashtag „Deutschland“ aus dem Zeitraum Februar bis März 2021 – insgesamt 475 Texte.
2026 wurden unter dem Hashtag „Deutschland“ mehr Beiträge veröffentlicht als 2021. Es lässt sich mutmaßen, dass Deutschland bei TASS im Zuge der verschärften antiwestlichen Rhetorik während des Krieges stärker in den Fokus gerückt ist. Das bleibt jedoch eine Vermutung; andere Erklärungen lassen sich nicht ausschließen. Erst die Analyse konkreter Themen und Frames zeigt klarer, in welche Richtung sich die Berichterstattung verschoben hat.
Der zugrunde liegende Framing-Begriff stammt aus den Sozialwissenschaften: Erving Goffman beschrieb in den 1970er Jahren „Frames“ als Deutungsrahmen, mit deren Hilfe Menschen Situationen einordnen; später wurde dieser Ansatz in der Kommunikationswissenschaft auf Medienberichte übertragen. Heute wird Framing breit genutzt, um politische Kommunikation, Propaganda und mediale Darstellungen von Konflikten zu analysieren.
Echo der Delegitimierung
In der TASS-Berichterstattung über Deutschland lässt sich ein wiederkehrendes Muster beobachten: Auf Meldungen über Aussagen der deutschen Regierung folgen häufig Beiträge, in denen die Parteien AfD oder das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW), diesen Kurs als Fehler oder gar als Wahnsinn darstellen. So entsteht ein Echo, das die Entscheidungen der Regierung delegitimiert, entwertet und negativ framet. Im Folgenden lässt sich dieses Echo an einigen Beispielen nachvollziehen.
Am 2. März 2026 veröffentlichte TASS eine Meldung unter der Überschrift „Merz und Macron kündigten eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Abschreckung an“. Die Meldung beschäftigte sich damit, wie die nukleare Abschreckung Frankreichs und die konventionellen Rüstungsanstrengungen Deutschlands zusammenwirken können. Wenige Stunden später veröffentlichte TASS eine weitere Meldung unter der Überschrift „Im BSW wurde die Zusammenarbeit mit Frankreich im Bereich der nuklearen Abschreckung als Wahnsinn bezeichnet“ – mit einem kritischen Kommentar der außenpolitischen Expertin der Partei , Sevim Dağdelen.
Am 10. März 2026 veröffentlichte TASS eine Meldung unter der Überschrift „Merz erklärte, Sanktionen gegen Russland sollen nicht gelockert werden“, und am 17. März eine weitere unter der Überschrift „AfD-Chefin: Merz’ Festhalten an den Sanktionen gegen Russland schadet den Interessen der Bundesrepublik“.
Am 20. März 2026 meldete TASS, dass die Bundesregierung die Genehmigung von Lieferungen an die Ukraine vereinfacht habe. Zwei Tage später folgte ein Beitrag mit der Überschrift „AfD-Chefin: Die Bundesrepublik muss die Bundeswehr stärken, aber nicht für militärische Abenteuer in der Ukraine“.
Am 20. März 2026 veröffentlichte TASS außerdem eine Meldung unter der Überschrift „Merz drohte Ungarn wegen seines Vetos gegen den Kredit für Kiew mit Konsequenzen“. Am 23. März folgte ein weiterer Beitrag, in dem der AfD-Abgeordnete Gerold Otten zu Wort kommt, unter der Überschrift: „Bundestagsabgeordneter: Merz’ Drohungen gegen Ungarn zeugen von diplomatischer Unfähigkeit“.
Mehr Oppositionsstimmen
Im Februar und März 2026 veröffentlichte TASS 51 Meldungen, in denen deutsche Oppositionspolitiker:innen im Mittelpunkt standen. Dabei handelte es sich um Vertreter:innen der AfD (26 Meldungen), des BSW (22 Meldungen) sowie der Grünen (3 Meldungen). TASS zitierte vor allem Aussagen, die die deutsche Regierung kritisierten und mit den Narrativen der russischen Propaganda übereinstimmten, zum Beispiel: „AfD-Chefin: Frieden in Europa nur gemeinsam mit Russland möglich“, „Wagenknecht fordert ein Ende der ‚vasallenhaften Abhängigkeit‘ der Bundesrepublik von den USA“, „Wagenknecht: Merz wird wegen des Sozialabbaus als ‚Kanzler der Armen‘ in Erinnerung bleiben“.
Im Februar und März 2021 veröffentlichte TASS 11 Meldungen, in denen deutsche Oppositionspolitiker:innen im Mittelpunkt standen – also deutlich weniger als im entsprechenden Zeitraum 2026. Das parteipolitische Spektrum war damals ganz anders: In neun Meldungen ging es um die Linke, in einer um die AfD und in einer weiteren um die FDP. Das BSW war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegründet worden.
Auch damals veröffentlichte TASS vor allem solche Aussagen der deutschen Opposition, die den Zielen des Kremls entsprachen. Diese Ziele waren jedoch andere: Der russische Angriffskrieg hatte noch nicht begonnen, für den Kreml war damals vor allem wichtig, dass Nord Stream 2 nicht blockiert wird und europäische Staaten den in Russland entwickelten Corona-Impfstoff Sputnik V kaufen.
So lauteten Überschriften etwa: „In Deutschland wurde Frankreichs Forderung nach einem Stopp von Nord Stream 2 als unvernünftig und falsch bezeichnet.“ Diese Aussage stammte vom früheren Linken-Abgeordneten und heutigem BSW-Mitglied Klaus Ernst. Oder: „Deutscher Politiker sprach sich für eine schnelle Zulassung von Sputnik V in Deutschland aus.“ Gemeint war Bodo Ramelow von der Partei Die Linke, damals Ministerpräsident Thüringens.
Gemessen an der Gesamtzahl der unter dem Hashtag „Deutschland“ veröffentlichten Beiträge stieg der Anteil der Meldungen über Oppositionspolitiker:innen von 2,3 Prozent im Februar–März 2021 (11 von 475 Beiträgen) auf 8,4 Prozent im Februar–März 2026 (51 von 608 Beiträgen).

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Zusätzlich wurde berechnet, in welchem Verhältnis Meldungen, in denen der Kanzler, beziehungsweise die Kanzlerin im Fokus lagen, zu Meldungen über Oppositionskräfte standen. Im Februar und März 2026 wurden unter dem Hashtag „Deutschland“ 89 Beiträge veröffentlicht, in denen Kanzler Merz als zentraler Akteur auftrat. Das Verhältnis von Merz-Meldungen zu Oppositionsmeldungen lag damit bei 1,8:1.
Im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2021 veröffentlichte TASS unter dem Hashtag „Deutschland“ 39 Beiträge, in denen Kanzlerin Merkel im Mittelpunkt stand. Das Verhältnis von Merkel-Meldungen zu Oppositionsmeldungen betrug 3,6:1.

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Die Münchner Sicherheitskonferenz
Auch einige deutsche Politolog:innen sowie russische Politiker:innen und Expert:innen wirken in der TASS-Berichterstattung als delegitimierendes Echo. Das ist in Berichten über die Münchner Sicherheitskonferenz gut sichtbar.
Im Februar 2026 widmete TASS der Münchner Sicherheitskonferenz und Ereignissen rund um die Konferenz 37 Beiträge, davon 10 in Form kritischer Kommentare. In zwei Beiträgen (1, 2) kam der deutsche Politologe Alexander Rahr zu Wort. Er bezeichnete Merz’ Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz als provokativ, weil dieser eine schnelle Militarisierung Europas anstrebe. Dabei spricht Rahr über diese Militarisierungals selbstgewählten Kurs Europas, nicht als Reaktion auf eine russische Bedrohung.
In einem weiteren Beitrag zitiert TASS den stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Föderationsrates, Konstantin Kossatschow. Er erklärte, die Münchner Sicherheitskonferenz sei „absolut sinnlos“ gewesen, da sich dort diejenigen versammelt hätten, die Krieg wollten. Auch in seinem Kommentar erscheint die Aufrüstung Europas als etwas, für das es keinen Anlass gebe. Deutschland nennt Kossatschow ein „Land der nicht gelernten Lektionen“. Damit deutet er an, dass die jetzige Militarisierung der Bundesrepublik an die militärische Aggression des „Dritten Reiches“ erinnere.
Dasselbe Motiv zieht sich durch einen von TASS wiedergegebenen Kommentar des früheren russischen Präsidenten und Vizechefs des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew. Er betonte, die Äußerungen des deutschen Kanzlers , die stärkste Armee in Europa schaffen zu wollen, weckten Erinnerungen an die Ambitionen des NS-Regimes.
Während die Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2026 drei Tage dauerte, waren es 2021 nur drei Stunden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie fiel das klassische Vor-Ort-Treffen aus; stattdessen fand eine digitale Sonderausgabe statt. Unter dem Hashtag „Deutschland“ wurden damals insgesamt nur acht Beiträge zu der Konferenz veröffentlicht.
Keiner dieser Beiträge war negativ gefärbt. Im Gegenteil: Laut TASS betonte der Kremlsprecher Dmitri Peskow, dass Putins Abwesenheit bei der Konferenz kein Boykott sei. Peskow versicherte, für Moskau verdiene „jede Möglichkeit, die eigene Position zu erklären und zu vermitteln, Aufmerksamkeit“, erst recht auf einer so renommierten Plattform wie der Münchner Konferenz.
Spöttische Lexik
Gelegentlich erlauben sich auch die TASS-Journalist:innen selbst emotionale Bewertungen in ihrer Berichterstattung über Deutschland. So veröffentlichte die Agentur am 5. März 2026 einen mit dem Vermerk „Meinung“ versehenen Artikel von Wjatscheslaw Filippow, dem Leiter des TASS-Büros in der Bundesrepublik.
Das Thema war die Washington-Reise von Merz. Der Artikel gibt an, Merz habe auf eine „Taktik der Anbiederung an Trump“ zurückgegriffen. Er habe sich demnach wie ein „fleißiger Schüler“ verhalten, der „den Papa nicht verärgern“ wolle – womit Trump gemeint ist. Darüber hinaus wurde die gesamte Begegnungsszene im Oval Office stark karikaturesk und spöttisch dargestellt.
Der Text greift auf zahlreiche weitere bissige und abwertende Formulierungen zurück: So wird etwa behauptet, der Bundeskanzler sei „zum Statisten degradiert“ worden. „Wer braucht schon einen Anführer, der sich wie ein idealer Vasall verhält?“, mit dieser rhetorischen Frage endet der Artikel. Im Februar und März 2026 veröffentlichte TASS darüber hinaus zwei weitere Analyseartikel von Wjatscheslaw Filippow, verfasst in einem vergleichbaren Ton.
Im Vergleichszeitraum des Jahres 2021 war nur ein einziger Analyseartikel veröffentlicht worden – dessen Autor ebenfalls Wjatscheslaw Filippow war. Er erklärte, warum „die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu einer regelrechten Katastrophe für die Christlich Demokratische Union wurden“. Der Artikel enthielt keinen Spott: Es ging nicht nur um die Probleme der CDU, sondern auch um die erfolgreichen Entscheidungen Merkels, dank derer die Partei zuvor an Popularität gewonnen hatte.
Die Berlinale
2026 veröffentlichte TASS fünf Meldungen über die Berlinale, wobei sich nur eine einzige – unter der Überschrift „Hauptpreis der Berlinale geht an İlker Çataks Film ‚Gelbe Briefe‘“ – konkret auf das Filmprogramm bezog. Die anderen vier Meldungen waren den Skandalen rund um das Festival gewidmet. So berichtete TASS unter anderem, dass ein syrisch-palästinensischer Regisseur auf der Berlinale ein Statement zu Gaza abgegeben habe und der deutsche Staatsminister für Kultur die Intendantin der Berlinale, Tricia Tuttle, des Amtes entheben wolle.
Ganz anders sah die Berlinale-Berichterstattung der TASS im Februar und März 2021 aus. Unter dem Hashtag „Deutschland“ erschienen damals zehn Beiträge über das Festival. TASS berichtete ausführlich über den Hauptwettbewerb, nannte die meisten der dort vertretenen Filme und versah sie mit einer Kurzbeschreibung. Außerdem nannte die Agentur in ihren Beiträgen alle Mitglieder der Jury und die Preisträger:innen in den einzelnen Sparten. Separate Nachrichten drehten sich um die Auszeichnungen mit dem „Goldenen“ und „Silbernen Bären“ sowie um das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl. TASS beleuchtete also das Filmprogramm des Festivals sehr detailliert – obwohl dieses im März 2021 pandemiebedingt wesentlich kürzer war als im Februar 2026.
Unfälle, Angriffe und andere Zwischenfälle
Im Zeitraum Februar–März 2026 veröffentlichte TASS 37 Meldungen über verschiedene Vorfälle in Deutschland. Diese Kategorie umfasste Nachrichten über Angriffe, Verkehrsunfälle, Brände, Durchsuchungen, Festnahmen, Strafverfahren, extremistische Vorfälle, Sabotageakte, Evakuierungen, gefährliche Zwischenfälle sowie über die Folgen von Unwettern auf deutschem Staatsgebiet. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2021 lag die Zahl solcher Beiträge bei 22.
Gemessen an der Gesamtzahl der unter dem Hashtag „Deutschland“ veröffentlichten Beiträge stieg der Anteil der Meldungen über solche Zwischenfälle von 4,6 Prozent im Februar–März 2021 (22 von 475 Beiträgen) auf 6,1 Prozent im Februar–März 2026 (37 von 608 Beiträgen).
Die Logik des negativen Framings
Zusammenfassend zeigt die Analyse eine veränderte Tendenz in der TASS-Berichterstattung über Deutschland. Besonders sichtbar wird diese bei den Meldungen über deutsche Oppositionspolitiker:innen: Im untersuchten Zeitraum 2026 waren sie deutlich stärker vertreten als im Vergleichszeitraum 2021 und wirkten häufig wie ein Echo auf Entscheidungen der Bundesregierung.
Regierungshandeln erscheint dadurch wiederholt als umstritten, irrational, schädlich und konfliktauslösend; Deutschland wird als Land politischer Auseinandersetzungen, innerer Spannungen und außenpolitischer Abhängigkeit von den USA geframet. Verstärkt wird dieser Eindruck dadurch, dass TASS im untersuchten Zeitraum 2026 anteilig häufiger über unterschiedliche, negativ behaftete Vorfälle berichtete, während ein internationales Kulturereignis wie die Berlinale weniger Raum erhielt als im Vergleichszeitraum 2021.
Genau darin liegt die Technik des negativen Framings: Die politische Deutung entsteht durch Auswahl, Gewichtung und Kontextualisierung bestimmter Themen sowie durch die gezielte Einbindung delegitimierender Stimmen.
Auch wenn das Russlandbild in dieser Analyse nicht eigens untersucht wurde, lässt sich das negative Framing Deutschlands als propagandistische Kontrastfolie verstehen: Es macht die Bundesrepublik zum Gegenbild, vor dessen Hintergrund Russland implizit als stabiler, geordneter und handlungsfähiger erscheinen kann.
Die Reichweite der TASS geht über Russland hinaus: Die auf Russisch verfassten Beiträge von TASS sind auf der Website der Agentur frei zugänglich und können von jedermann gelesen werden; zudem werden sie von den russischen Medien in großem Umfang genutzt. Da die russische Sprache im gesamten postsowjetischen Raum weit verbreitet ist, dient der Nachrichtenticker der Agentur den dortigen nationalen und regionalen Medien als leicht zugängliche Informationsquelle.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass TASS gemeinsam mit den führenden Nachrichtendiensten aus Aserbaidschan, Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan dem Rat der Leiter der staatlichen Nachrichtenagenturen der GUS angehört. Dieser Status stärkt die Position von TASS als zentrale Informationsquelle im postsowjetischen Raum und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Beiträge sowie die darin verankerten Interpretationsrahmen von den nationalen Medien der GUS-Mitgliedstaaten übernommen werden.
Neben den GUS-Ländern werden TASS-Inhalte über fremdsprachige Nachrichtenticker global verbreitet. Die Agentur übersetzt ihre Nachrichten ins Englische, Chinesische, Arabische, Französische und Spanische. Das Vorhandensein dieser Übersetzungen ermöglicht es TASS, die russische Agenda und das russische Framing direkt an ausländische Medien zu übermitteln und das internationale Informationsfeld zu beeinflussen.
Beitragsbild: Pixabay
Schlagwörter:Framing, Kreml, Nachrichtenagentur TASS, Propaganda, Ukraine

